Das Neptunfest
Das Neptunfest scheint wettermäßig ein voller Erfolg zu werden, selbst von oben kommt es feucht. Wir fahren nochmals zum Einkaufen nach Ignalina. Allerdings können wir Mischas Wunsch, um 14.30 Uhr zurück zu sein, nicht erfüllen, da die Geschäfte zwischen 14.00 und 15.00 Uhr schließen und es zumindest mit der Schließzeit sehr genau nehmen. Wir überbrücken die Dreiviertelstunde in einer Snackbar, in der das Rauchen untersagt war. Da die Kaufhalle am "Kreisverkehr" auch Viertelvier noch keinerlei Anzeichen des Öffnens erkennen ließ, wechselten wir zum Busbahnhof, wo wir das fehlende Brot und diesmal abgepackte Butter kauften. Als wir endlich gegen 16.00 Uhr wieder in Antalksn� eintrafen, konnte das Neptunfest beginnen.

- Die Taufe

- Katerstimmung
Daiva und Geraldas (ein bekannter litauischer Schauspieler) mit ihrer Tochter Uka schützte auch ihr Status Ehrengäste nicht vor einer Taufe, die von Kamerateams und Photographen dokumentiert wurden.

- Ein Süßer

- Beim Backen
Anschließend nahmen wir (Erwachsene und 5 Kinder) Valdas Einladung zum Essen wahr. Berute war in einer sehr schönen Schürze zur Begrüßung vor das Haus getreten, wo auch Valdas auf uns wartete. Die litauische Küche begeisterte alle. Der Wildschweinbraten mit Dill und Tomatenscheiben wurde mit Knoblauchmajonaise zum Erlebnis. Zum Kugelis (Kartoffelspeise) wurde saure Sahne gereicht. Und eine "Kleine"...

- Tolle Sache, das
Ein weiterer Höhepunkt war das Backen von Brot im Ofen. Falko und Maxi durften auch zwei Laibe formen.
Valdas zeigte uns seine tollen Trophäen, von denen nur das Bärenfell in der Wohnküche an der Wand hängt, und einige Waffen. Auf meine Frage nach einer möglichen Jagd erklärte sich Valdas bereit, Günter und mich morgen Abend zu führen. Das warme Brot mundete allen sehr. Auch die Milch zum Wodka bekam mir gut.
Karin chaufierte uns zurück nach Antalksné, wo wir die letzten Meter zu Fuß zurücklegten, da der Bus in dem völlig aufgeweichten Weg stecken blieb. Das beeinträchtigte aber die Stimmung keineswegs. Morpheus empfing uns mit offenen Armen.



