Kuba - 10. März 2016
Tschüß Havanna
Noch vor dem Frühstück (!) hatte ich fast alle Sachen bereits in unseren Koffern verstaut. So konnten wir, wie bereits gewohnt, um 8.00 Uhr unser Rührei, getoastete Käsebrötchen, Saft, Kaffee und Obst im Garten (klein, aber fein) des Hauses genießen. Danach waren die letzten Sachen fix gepackt, Rechnung für Getränke bezahlt und - supi - sogar ein paar Euros konnten wir bei unserer Wirtin noch tauschen. Unsere leeren Kassen waren also wieder aufgefüllt, so daß wir uns auf den Weg nach Viñales machen konnten.

- Der Innenhof

- Abschied
Heute durfte Jost das voll bepackte Auto chauffieren, und wir hofften alle, daß der AUDI auch durchhielt. Gegen 9.15 Uhr, nach Verabschiedung und guten Reisewünschen seitens unserer Vermieterin ging es los. Ohne Zwischenfälle, sieht man von einer ungewollten Tunneldurchfahrt ab, fanden wir den Weg nach Südwest in Richtung Viñales, waren wir doch am Vortag bereits in dieser Richtung unterwegs. Da wir was von der Landschft sehen wollten, hatten wir uns für Landstraße statt AUTOPISTA entschieden, Günter war als Beifahrer der „Lenker” mit Karte vorm Gesicht. Alles ging gut, bis wir kurz hinter Mariel eine nicht in der Karte verzeichnete Autobahn sahen, die eigentlich garnicht existieren dürfte. Nach einiger Diskusion und Umkehr, und erneuter Diskusion und Umkehr, entschlossen wir uns, doch diese Autobahn zu befahren. Das war, wie sich schlußendlich herausstellte, eine gute Entscheidung. Erstens hatten wir bereits Zeit verloren, und zum Zweiten war die Autobahn qualitätsmäßig jeder anderen Straße vorzuziehen.
Nun verlief die Fahrt zügig. Uns begegneten Pferdewagen, meist mit zwei Rädern, Radler und Fußgänger, die auf Mitnahmemöglichkeiten oder den Bus warteten. Dafür war der gesamte Autoverkehr eher mäßig. An einer „Raststätte” stärkten wir uns mit Eis und Wasser bzw. Limonade und beobachteten illegale Äpfelverkäufer, die offensichtlich vor der Polizei „auf der Hut” waren.
Nach inzwischen 180 Kilometern wurde angezeigt die Abfahrt nach VIÑALES. An der Ausfahrt standen diverse Leute, die oft den Finger in die Luft hielten. Einer stellte sich fast vor's Auto - wir mußten halten. Er erzählte was von Überschwemmung und Umleitung. Wir fuhren weiter. Ein weiterer Mann nötigte uns zum Halten und wollte mitgenommen werden. Wir fuhren aber doch weiter und nahmen niemanden mit (wie empfohlen). Nach ca. 25 Kilometern erreichten wir dann doch Viñales, mußten zwar einigen Schlaglöschern ausweichen, aber sonst ging alles reibungslos. Dank des Kartenausdrucks von Schneiders fanden wir das Haus von BORIS & CUSITA recht schnell und wurden freundlich in Empfang genommen.

- Beim Begrüßungsmojito

- Bestens gepflegt
Die Zimmer wurden besichtigt, die Koffer ins Haus gehievt und mit einem von CUSITA servierten Mojito begann unser Aufenthalt ausgesprochen fröhlich. Wir bestellten auch gleich für den Abend ein tolles Fisch-Menü, das auf der Karte des Hauses lecker offeriert wurde.
- Das älteste Gebäude___________José Marti____________________Die Kirche
Ein erster Spaziergang durch den Ort brachte uns erste Erkenntnisse über die Bedingungen hier in der Gegend. Vorher kehrten wir bei „Don Tomas” ein, um eine Kleinigkeit (Hummercocktail und Flan) zu uns zu nehmen. Währenddessen stellte sich heraus, daß unser Vermieter Boris auch der Chef von diesem netten Restaurant war. Mit Interesse begutachteten wir die vielen Lokale und auch Geschäfte auf der Hauptstraße von Viñales, besichtigten die Kirche, kauften Ketten auf dem Souveniermarkt und liefen danach wieder zu unserer Pension zurück. Bis zum Abendbrot vertrieben wir uns die Zeit mit Auspacken, Lesen, Hauserkunden etc.
- Ketten zum Frauentag__________Lobster satt__________________Und Genuß pur
Das Abendessen (Lobster und gegrillter Fisch) war hervorragend angerichtet und wurde pünktlich 19.00 Uhr von Boris serviert, Vorsuppe (Linsen) und Salat inclusive. So kann der Urlaub weitergehen. Mit Rum und Cola und Saft in diversen Mischungen ließen wir den Abend auf der Terrasse unserer neuen Unterkunft ausklingen.
Karin



