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Havanna pur

Mittwoch
9. März 2016

 
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Mietwagenreparatur

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Exquisiter Parkplatz____________Der Empfangssalon____________Werkstattbesuch

Das Frühstück wurde pünktlich um 8.00 Uhr serviert, wie immer Obst, frisch gepreßter Saft, gebackenes Käsesandwich, Kuchen, Rührei und Kaffee. Nun mußte aber das Auto zur Werkstatt gebracht werden. Los ging die Fahrt Richtung Westen. Irgendwie war der Weg sehr weit zu Rex. Jedenfalls dauerte die Fahrt ziemlich lange, bis wir bemerkten, daß die Stadt schon weit hinter uns lag und wir uns eher nördlich an der Küste befanden. Es wurde gewendet und tatsächlich fanden wir die Rex-Werkstatt. Wie wir schon vermutet hatten, fehlte Kühlflüssigkeit, welche aufgefüllt wurde und der Audi war wieder fit.

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Luxuriöse Grabmale____________Mitten auf dem Friedhof________Gefiedertes Wesen

Punkt Zwei unseres Tagesplanes wurde angefahren, der große, zentrale Friedhof „Necrópolis Cristobal Colón”. Da die Zeit schon etwas vorangeschritten war und der Durst uns plagte, setzten wir uns erst einmal im Café „23 y 12” nieder und erfrischten uns mit Bier und Cola. Günter war es zu heiß zur Friedhofsbesichtigung und so überquerten wir drei die Straße zum Friedhofsgelände.

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Alles Marmor__________________Noch'n Engel_________________Grabmal der Feuerwehrleute

Fünf CuC Eintritt pro Person und es konnte losgehen. Sehr beeindruckende, steinerne Grab­male, oft aus Marmor, Familiengräber, das Grab der Feuerwehrmänner von 1890 gab es zu sehen. Alles war gut gepflegt und sehr interessant. Nach einer Stunde fanden wir uns wieder bei Günter ein. Schon wieder durstig und etwas hungrig setzten wir uns nieder und stärkten uns für Punkt Drei unseres Tagesplanes.

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Das Revolutionsmuseum____Comandancia General_____________Katholische Handarbeiten

Nun wollten wir unbedingt die Altstadt sehen. Ein paar Schritte am berühmten Malecón mußten auch unbedingt gemacht werden (Karin und Heidi). Günter setzte sich im Park „Placa 13 de Marzo” auf einer Bank nieder und Jost beschaute und fotografierte Fidels Panzer aufs Genaueste. Nach einer halben Stunde fanden wir uns alle wieder an Günters Parkbank ein und überlegten, wie es weitergehen sollte.

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Die Kathedrale___________________Hahnenreiterin___________________Katzen auf dem Platz

Wir ließen uns von einem jungen Mann beschwatzen, eine zweistündige Radtaxifahrt für 20 CuC pro Pärchen durch die Altstadt zu machen. Dadurch sahen wir auf bequeme Weise einen großen Teil der gut restaurierten Altstadt, tranken bei Livemusik je einen Mojito in der „Bar de dos Hermanos”, besuchten eine „Markthalle” mit vielen Souvenierständen, kauften Rum und Zigarren und ließen uns durch die Gassen kutschieren. Nach knapp drei Stunden beendeten die „Taxifahrer” die Tour jedoch nicht an der Ausgangsstelle. Nun begannen etwas unangenehme Verhandlungen zum Preis der Fahrt. Uns wurden 110,- CuC abgeknöpft und ich war ziemlich sauer wegen des Betrugs. Wir werden daraus lernen und andere Unternehmungen besser prüfen. Wir hatten zwar viel gesehen aber auch in kurzer Zeit eine Menge CuC unters Volk gebracht.

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Dos Hermanos________________Kubanische Elektrifizierung______In der Markthalle

Nach dem Weg über den Prado fanden wir uns gegen 18.00 Uhr am Auto ein. Punkt Vier des Tagesplanes sah noch das Erleben des täglichen Kanonendonners zum Schließen der Stadttore um 21.00 Uhr vom „Castillo de los tres Reyes del Morro” vor. Also wieder durch den Tunnel und schnell ein Restaurant (Los 12 Apostoles) auf der anderen Seite des Canal de Entrada gefunden. Nach kurzem Aufenthalt wurde dieser Ort aber wieder verlassen, da sich niemand um uns kümmerte und die dort eben angekommene Busladung Touries erst abgefertigt werden mußte. Das Restaurant „La Divina Pastora”, nicht weit entfernt, sagte uns dann schon eher zu. Dort nahmen wir auf einem etwas dunklen Balkon mit herrlicher Aussicht auf die beleuchtete Stadt platz. Das Essen und der Service waren gut, der Kanonenknall kam pünktlich und so war auch mein Gemüt wieder etwas besänftigt.

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Palast der Ursulinerinnen___________Kontraste an der Rampa____Blick über den Canal

Ohne Zwischenfälle und große Sucherei fanden wir auch unsere Unterkunft wieder. Langsam begannen wir, das System der verwirrenden Einbahnstraßen in dieser Stadt zu verstehen. Inzwischen waren weitere Gäste eingetroffen, was das Parken auf dem Hof erschwerte. Das Tor ging nicht hundertprozentig zu, aber es genügte auch so. Zu einem Absacker setzten wir uns im Garten unser Unterkunft nieder. Der gekaufte Rum mußte doch probiert werden. Jost und Günter taten das ausgiebiger als wir Frauen, es war ja unser letzter Abend in Havanna.

Heidi

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