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Freitag
29. März 2024

 
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Überführung nach Santa Ana

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Ein letzter Blick

Nach dem Frühstück mit gefülltem Omelette und Obst waren wir bestens für diesen Reisetag gerüstet. Um 10.00 Uhr sollte der Bus starten und so hatten wir noch ausreichend Zeit, unsere Koffer zu packen. Wir trafen uns dann schon um 9.45 Uhr, um das ultimativer Reisegruppenfoto zu schießen. Nach der Verabschiedung der beiden anderweitig Weiterreisenden und starteten wir selbst in Richtung Studio Hotel, wo sich der Urlaubskreis schließen sollte. Dazu mußten wir aber nördlich um die Bergkette herum fahren, also erstmal an der Küste entlang nach Norden.

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Arbeiterunterkünfte__________________Palmölplantage
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Die Früchte der Palme

Auf dem Weg passierten wir ausgedehnte Palmölplantagen, deren Ursprung vor langer Zeit durch die United Fruit Company initiiert wurde. Margit wies auf die typischen Ansiedlungen hin. U-förmig umschlossen die zweietagigen Hütten je ein Fußballfeld. Nur zur Straße hin standen keine Hütten und so war der Blick jedes Mal frei. An einem Plantagenweg hielten wir an, um uns die Ölfrüchte der Palmen einmal direkt anzuschauen. Erstmal sieht die Anordnung der Palmen total symmetrisch aus, was durch die strickt eingehaltenen Abstände der Bäume untereinander erreicht wird. Das erinnerte etwas an die heimatlichen Kie­fern­wälder.

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Aussichtspunkt___________________Nach Kokosmilchgenuß_____________Ein Wunschbaum?
Ein zweites Mal hielten wir am Rande der Stadt Jacó, um Kokosnußmilch zu kosten. Man konnte sich die Nüsse sogar aufschlagen lassen und noch das Fleisch verkosten. Weitere exotische Tiere, wie Margit gehofft hatte, waren nicht zu entdecken. Nur viele Menschen genossen hier den karfreitagtäglichen Vormittag. Jaco ist übrigens durch die Bau Ruinen von Hochhäusern bekannt. Die Einwohner sollen das sogar gut finden, nach dem Motto „Besser Investruinen als gar keine Hochhäuser”. Gegen 13.30 Uhr kamen wir an einen Andenkensupermarkt. Hier gab's Kaffee und kalte Getränke frei. Dafür gab es aber auch deftige Preise bei den Exponaten. Unser favorisierter Rum war zum Beispiel für den doppelten Preis zu haben. Der Kaffee war gut und das Angebot am Imbißstand ebenso.

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Leckere Früchte__________________Sichere Kühe____________________Viele Krokodile

Nach einer knappen Stunde fuhren wir weiter, um dann an einem wirklich ausladenden Obst- und Gemüsestand zu halten. Wir konnten uns der angebotenen Vielfalt erfreuen. Es gab sogar die Frucht, aus der der berühmte Saft stammt. Der stand an der Crocodile Bridge, die von bestimmt zehn Reisebussen besucht wurde. Im Fluß Tarcoles unterhalb der Brücke warteten viele Krokodile auf die Leckerli der Touristen, glaube ich zumindest. Denn garnicht so weit entfernt kühlten sich Kühe im Fluß ab, ohne Nervosität zu zeigen.

Auf dem Weg zum Hotel mußte noch ein Supermarkt aufgesucht werden, um die Getränkevorräte aufzufüllen. Jutta und Katja würden morgen früh schon um 7.00 Uhr abgeholt werden, um noch eine knappe Woche an der Karibik Küste zu verbringen. Und wir brauchten noch etwas für den Abend.

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Eine Auswahl...__________________...der verschiedenen Typen_________Der Künstler

Zu guterletzt stand uns noch eine kulturelles Highlight bevor. Die Truppe war um 16.00 Uhr bei einem Maskenmacher eingeladen. Wir wurden mit der Tradition dieser Masken und ihrer Herstellung bekannt gemacht. Die dargestellten Charaktere haben ihre Wurzeln im volkstümlichen Sagen, Geschichten und Märchen. Dabei sind es den ganzen Oberkörper überdeckende Konstruktionen die einiges wiegen und bei ihrer Benutzung eine gute Konditionen voraussetzen. Heidi wurde von einer Fabelgestalt zum Mittanzen aufgefordert, was sie famos meisterte. Das konnte Hilde bestätigen, die das Tanzen in dieser Montur ebenfalls ausprobiert hatte.

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Die Combo machte ganz schön betrieb mit ihren Blas- und Schlaginstrumenten und drei Jungs hielten wirklich lange mit ihrer Vorstellung der Masken durch. Normal ziehen die sich einem solchen Zug anschließenden Einwohner mehrmals im Jahr durch ihren Ort, um die bösen Geister zu vertreiben. Halloween ist auf jeden Fall ein Termin für eine solche Halloween-Gegenddemo.

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Fabios Verabschiedung

Als Hilde und Heidi wieder zu Luft gekommen waren, wurde das Abendessen serviert. Tomatensuppe, Hähnchenragout zu Reis mit den unvermeidlichen schwarzen Bohnen, Salat und schließlich etwas Süßes bildeten die Grundlage für den späteren Abend. Hier wurde dann auch Fabio formell von uns allen für seine sicheren Tansporte durchs Land ausgezeichnet. Ob er sich die Karte hinter den Spiegel steckt, ist nicht gewiß, obwohl sie von einem klugen Spruch Oscar Wildes geziert wurde.

Fast alle scharrten sich noch einmal um den riesigen Feigenbaum, resümierten die letzten zwei Wochen und planten die Nutzung des morgigen Vormittags. Bis 12.00 Uhr durften wir die Zimmer noch nutzen, bevor die Koffer in den dafür vorgesehenen Raum verbracht werden mußten. Erst um 17.00 Uhr würde der Flughafentransfer stattfinden. Das Bier und die Nüsse mundeten ausgezeichnet.

Buenas noches!

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