Costa Rica - 30. März 2024
Stadtbesichtigung und Heimreise
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- Feigenbaum am Morgen____________Kunst im Garten_________________Und in der Lobby
Heute genossen wir das letzte Frühstück auf costaricanischem Boden, umgeben von den gesammelten Kunstwerken des Hotelbesitzers. Wir ließen die Atmosphäre und die Gerüche noch einmal auf uns wirken, bevor wir ans Kofferpacken gingen. Ein Teil unserer Reisegruppe wollte sich noch ein Tierheim ansehen, in dem nichtmehr auswilderbare Tiere betreut werden. Und wir hatten uns entschieden, mit Kathrin und Martina das Städtchen zu begehen.
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- Stadtbummel______________________Kircheninneres

- Parochialkirche Santa Ana
Die meisten Geschäfte waren zwar geschlossen, womit wir anläßlich der Karwoche auch gerechnet hatten. Dafür hatten doch einige Händler ihre Läden geöffnet. Aber der immer sonnabends stattfindende Markt blieb heute leer. Dafür probten die Kinder auf einer Bühne vor der Kirche, wir tippten für die Mitternachtsmesse. Die Kirche war eher spartanisch ausgestattet, was mir ganz gut gefiel. Vor der Kirche Stand die Figur eines Sähmannes, jedenfalls wenn der daneben angebrachte Spruch dazu gehörte: „Der Sämann ging hinaus, um zu säen…”. Wozu er da allerdings die Schaufel braucht, erschließt sich mir nicht. Ich kenne mich halt nicht aus in der Landwirtschaft. Wir besuchten noch den einen oder anderen Laden, versorgten uns bei einem Bäcker mit frischem Backwerk für den Rest des Tages, bevor wir wieder das gut klimatisierte Hotel aufsuchten.
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- Der Pool auf der Dachterrasse______________________Mit Tagebuch
Die Koffer wurden pünktlich in den Gepäckraum verbracht und wir machten es uns auf der Dachterrasse am Pool gemütlich. Zum Glück gab es ausreichend schattige Plätze, denn es wurde
zusehends wärmer. Weder Pool noch Fitnessraum wurden von uns benutzt, denn wir wollten keine nassen oder durchgeschwitzten Kleidungsstücke im Gepäck haben. Ich kam trotz der sehr lauten
Zikade 
Ein stattliches Exemplar
mit dem Tagebuch ganz gut voran und Heidi mit ihrem Buch ebenso.

- Warten auf'n Bus
Und schwupps war es halbfünf, also Zeit, die Koffer zu holen, damit Fabio sie würde verstauen können. Tetrisperfektion war nicht mehr ganz so gefragt, denn ein Viertel des ursprünglichen Gepäcks war ja schon woanders unterwegs. Auf den Straßen war am heutigen Ostersamstag auch nichts los, wodurch wir wirklich gute drei Stunden vor Abflug am Hafen waren. Aber besser so als anders herum. Wir verabschiedeten Margit ganz herzlich und wünschten Ihr ein frohes Osterfest.
Zehn Minuten nach 20.00 Uhr Ortszeit begann das Boarding. Inzwischen war die Zeitdifferenz auf acht Stunden angestiegen, weil vor zwei Stunden die Sommerzeit aktiviert worden war. Schon verrückt. Hier braucht es keine Verschiebungen, weil die Tageslängen kaum schwanken. Der Flug war richtig ruhig, das Essen gut und wir waren drei Stunden schneller als hinzu. Ich denke, wir sind auf einem Jetstream geritten. Auch der Anschluß in Frankfurt war perfekt, das Flugzeug klein und flink (Challenger 890) startete um 18.37 Uhr und brauchte nur 52 Minuten bis nach Berlin. Und weil auch alle Koffer mitgekommen waren, konnten wir schon kurz vor acht unsere Wohnungstür öffnen. Wir stellten einfach alles ab, packten unsere Waschbeutel aus und ließen uns zum Tatort vor dem Fernseher nieder. Das war's.
Buenas noches!


