Costa Rica - 27. März 2024

- _______
Ein Faultier nicht am Strand

- Leerer Strand

- Es bewegt sich
Da wir die Zimmer heute erst um 11.00 Uhr räumen mußten, war für 8.00 Uhr eine Strandwanderung angesetzt. Nach dem Standardfrühstück - Reis mit Bohnen, Rührei und Kochbananen sowie einem Obstteller - ging's los.
Heute Früh waren die Temperaturen viel angenehmer. Es gab irgendwie Hochnebel und so kam die Sonne nicht mit voller Kraft zu uns durch. Außerdem herrschte Ebbe, wodurch der Strand riesig war und
wir 
Hier spazieren wir langgut bis zum Ende der Bucht
im Süden vorankamen. Darüber ob es sich bei den, die Spuren im Sand erzeugenden Tierchen um Krebse oder Schnecken handelte, gingen die Meinungen auseinander. Ich war für Schnecken.
-
- Die freiliegenden Felsen____________Eine Krabbe und ?________________Besser zu erkennen
Am Ende der Bucht änderte sich die Struktur des Strandes, indem kleinere und größere freistehende Felsen kleineren und größeren Krabben Verstecke und Nahrung boten. Hier war dann auch der Wendepunkt erreicht. Wir schlenderten zurück und noch einige Strände ab, ohne etwas Genehmes zu finden.
-
- Grüne Krabbe____________________Skelett eines Sanddollars__________Karierte Helmschnecke

- Das Lough Barra
Kurz vor dem Hotel entdeckte ich ein Zweizehenfaultier auf einem Mast an der isolierten Leitung hängend und es ließ sich auch gut ablichten, selbst wenn es nicht gerade in einem attraktiveren, natürlichen Umfeld hing. Ich konnte noch weitere Mitreisende auf die Entdeckung aufmerksam machen. Keiner der später Eintreffenden hatte das Tier bemerkt und so hielten wir direkt nach der Abfahrt gleich nochmal für eine Fotosession. Wir hatten sowieso reichlich Zeit, denn das Hotel San Bada direkt am Nationalpark Manuel Antonio würde uns erst ab 15.00 Uhr in die Zimmer lassen. So gab es den obligatorischen Supermarktstop, um eine kleine Zwischenmahlzeit zu ermöglichen. Dieser Supermarkt war aber besonders groß und hielt eine Werbeaktion bereit. An einem typischen Probierstand konnte man zwölfjährigen Centenario probieren und auch zwei weitere Sorten anderer Hersteller. Das gute an der Aktion war, daß erstens der Preis (12.000 Colón ≈20,-€) stimmte und zweitens, daß wir ein Präsent in Form einer Alu-Trinkflasche bekamen. Das paßte super, da wir ja die eine unserer blauen Felixflaschen vertuddelt hatten.
-
- Der Leguan_____________________________________Alles Plasteflaschen
Zum Verzehr des ebenfalls erworbenen Brotes hielten wir an einer Parkanlage in Form einer Halbinsel - dem Parque Nahomi. Das Rauch- und Alkoholverbot wurde durch die Polizei überwacht, die in ihrem klimatisierten Wagen gerade zugegen war. Auch ein Leguan beobachtete uns aufmerksam beim Umrunden der Halbinsel und schließlich beim Verzehr des Brotes. Am Ausgang des Parkes lachten uns die Trinkkokosnüsse an und so erstand Heidi eine von diesen. Die kühle, klare Kokosmilch war sehr erfrischend und geschmacklich völlig neutral.
-
- Freundlicher Empfang______________________Gut klimatisiert
Obwohl wir zehn Minuten zu früh beim Hotel eintrafen, wurden wir mit offenen Armen beziehungsweise Zimmern empfangen. Das Haus macht einen luxuriösen Eindruck, die Zimmer waren groß, gut gekühlt und besaßen einen Balkon, von dem aus wie in der ersten Etage aber kein Hauch vom Meer sehen konnten. Dafür lief ein Leguan davor herum. Zuerst drehte ich die auf 17°C eingestellte Klimaanlage auf 26°C hoch. Das war bei der weit über 30°C feuchten Außentemperatur immer noch gefühlt Kühlschranktemperatur, wenn man das Zimmer betrat.

- Zu hoch aber schön rot
Um die Zeit bis zum Sonnenuntergang und dem Abendessen auszufüllen, nutzten wir unseren Balkon. Zum Sonnenuntergang gelangten wir auf dem kürzestmöglichen Weg durch den Hoteltunnel. Als Sun Downer (was für ein Wort) hatten wir Bierbüchsen dabei. So richtig kriegen sie hier die Sonnenuntergänge nicht hin. Es war jetzt kurz vor sechs und so konnten wir auch rückzu wieder durch den Tunnel gehen.
Das heutige Abendessen war überraschenderweise inklusive. Es gab sogar ein Dreigängemenü. Heidi wählte Bruscetta und ich Tomatensuppe als Vorspeise. Die Bruscette schmeckten ausgezeichnet, aber die Tomatensuppe war ziemlich dünn. Mein Thunfischfilet war in Ordnung. Heidi hatte für den Verzehr der Rippchen ein Steakmesser erhalten, was auf die Kenntnis des Personals bezüglich der ungewöhnlichen Festigkeit des Fleisches schließen ließ. Es wurde ein regelrechter Kampf, das Fleisch von den Knochen zu separieren und das trotz des Steakmessers. So mußten doch auch die Finger zum Einsatz kommen. Wenn Heidi Rippchen bereitet, trennen sich die Knochen fast selbstständig vom Fleisch. Der Nachtisch schließlich war nur süß, für Heidi zu süß. Ich konnte meinen Nachtisch erst später genießen, ich habe nichts gegen Süße, weil die Bedienung mich ignoriert hatte. Als ich nachfragte, tat sie verlegen. Für ein angeblich so gutes Hotel blieb die Gästezufriedenheit eher im Keller. Na morgen essen wir auswärts.
Buenas noches!



