Costa Rica - 26. März 2024

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Über den Cerro de la Muerte

- Das Lough Barra
Als das Frühstück beendet und die Koffer gepackt waren, starteten wir um 9.00 Uhr in Richtung Pazifik. Am VogelcafĂ© hielten wir nicht noch mal, denn es gab auf dem Gelände ebenfalls diverse Futterstellen, die von den kleinen Sauriernachfahren gern angenommen wurden.

- Fuchsia boliviana

- Da sind wir
Da wir hier auf 2200m ü.n.N. übernachtet hatten, war auch die Flora eine besondere. Um nach Dominical zu gelangen, mußten wir über den „Todesberg” fahren. Der heißt wegen der vielen Erfrorenen so, die früher mit ihren Ochsenkarren über den Paß fuhren und nicht mit der dort herrschenden Kälte gerechnet hatten. Wir fuhren also weiter und hielten wirklich am höchsten Punkt (3335m ü.n.N.) der Panamericana, die ja bekanntlich von Feuerland bis nach Alaska ihre Dienste zur Verfügung stellt.Von der Baumgrenze war weit und breit nichts zu sehen.
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- Gefällt uns ausgesprochen__________________________Musealer Teil
Margit fuhr mit uns zu einem Restaurant 
Umfunktioniertes Rad
mit angeschlossener Kaffeerösterei und einem kleinen Museum beziehungsweise überall verteilten Ausstellungsstücken. Hier gab es eine besonders gute
und nach dem Katzenkaffee angeblich zweitbeste Kaffeesorte zu erschwinglichen Preisen. Die Zuckerrohrpresse und der zugehörige Tiegel sowie die Rösttrommel wirkten ziemlich
archaisch. Hier werden auch landestypische Gerichte angeboten, von denen wir probierten und sie nur empfehlen können. Auch der Kaffee schmeckte sehr gut und so nahmen wir
ein Tütchen mit sowie etwas zusammengekratzten Rohrzucker. Wieder eine toll herausgesuchte Lokalität.

- Bewirtschafteter Strand
An der Costa Ballena lag unser heutiger, schon erwähnter Zielort Dominical. Noch bevor wir zum Hotel fuhren, statteten wir dem Strand einen Besuch ab. Die Hitze war beeindruckend wie auch die gefühlten 102 Souvenirstände. Eine Strandwanderung sollte es morgen geben. Wer wollte, könnte sich auch später zum Sonnenuntergang wieder hier einfinden. Da das aber noch drei Stunden dauern würde, flüchteten wir erst mal ins Hotel.
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- Vor dem Bungalow________________________________Und darin
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- Fast Badewannentemperatur_______________________Die gibt's überall
Hier luden zwei Pools, einer zum Schwimmen, ein zweiter zum Chillen ein, wobei die Wassertemperatur in beiden fast jedem Wannenbad hätte Konkurrenz machen können. Erst schwammen wir ein paar Bahnen, um uns so an der Poolbar einen Drink zu verdienen. Sogar einen zweiten konnten wir uns dank der happy Hour leisten. Der Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang um 17.47 Uhr war uns zu weit weg. Auf dem Gelände gab es einiges an Getier zu sehen. Leguane wurden gesichtet und diverse Vogelarten. Die Blattschneiderameisen ließen sich von den Touristen nicht aus der Ruhe bringen und querten fleißig den Fußweg.

- Blattschneiderameisen bei der Arbeit

- Ob's hier spukt?

- Sieht gut aus
Im Restaurant gab es zum Abendessen sogar Calamari, die ich dann auch probierte. Das Gericht war eher mittelmäßig gelungen, ebenso wie Heidis Thunfisch auf Gemüse mit Yuccasticks. Auf dem Weg zum Bungalow kamen wir an der fast leeren Rezeption vorbei und beglichen schonmal zeiteffizient unsere Hotelrechnung. Morgen würde es schon wieder ein anderes Hotel geben. Später lasen und schrieben wir noch auf der Veranda.
Buenas noches!



