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Kirchenbesuch

Freitag
21. Mai 2004

 

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Heute teilte sich die Crew erneut in Wanderer und Spaziergänger. Matthies wollten mal ganz in Familie machen und Wiemann/Ziemann zog es mit uns erneut hinaus in die Welt der Steine, Pflanzen und Tieren.

Heinz's Wanderkarte (zu 9,50 €) leistete hervorragende Dienste, konnte aber an den natürlichen Gegebenheiten auch nichts ändern. Am Tor unserer Residenz wandten sich die Wanderer im Gegensatz zu den Spaziergängern nach Westen. Hinter der Gendarmerie folgten wir auf der Suche nach der "Notre Dame de la Sierra" einem sich windenden Weg hindurch durch fertige und unfertige Villen. Von hier oben haben die Anwohner und Wanderer tolle Ausblicke auf die Punta Revellata und die Algenbucht. Wir bestaunten die blühenden Vorgärten, bis wir an eine Kreuzung gelangten, an der wir von freundlichen Anwohnern gefragt wurden, ob wir denn zur "Notre Dame de la Sierra" wollten. Dann müßten wir nämlich wieder hinunter zur Straße. Das war genau das, was wir eigentlich vermeiden wollten, denn es verlängerte die Wegstrecke doch etwas.

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Taffonifelsen

Dafür durften wir an einer Quelle frisches Wasser und gleichzeitig herrlichste Aussichten der Küste genießen. Als wir dann die Hauptstraße verließen, nahm der Verkehr erheblich zu. ein mit einem Container beladener LKW rumpelte uns entgegen. Kurz darauf folgte ein Corso geländegängiger, vierrädriger, motogetriebener Abenteuerbikes (Quads), der sich mit Kind und Kegel durch die von bizarren Taffonifelsen gekennzeichnete Gegend wälzte. Ansonsten mußten wir immer wieder unsere Tierbeobachtungen (Greifvögel, Eidechsen, Kaulquappen) unterbrechen, um Jeeps, Minis und französische Kleinwagen passieren zu lassen, die ohne den Einsatz eigener Muskelkraft zur Notre Dame wollten oder von dort kamen. Die Kirche selbst war leider verschlossen.

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Bellevue
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Bitte recht freundlich

Die Aussicht auf die Bucht von Calvi ist jedoch einmalig. Ein großes, fünfmastiges Kreuzfahrtschiff ankerte mitten in der Bucht. Alle Versuche, solche Momente photographisch einzufangen, sind mit Sicherheit zum Scheitern verurteilt. Obwohl, die drei selbstausgelösten Bilder könnten interessant sein.

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Die hübsche Gärtnerin

Auf dem Rückweg fröhnte Barbara ihren landschaftsgärtnerischen Neigungen und buddelte für die heimische Pflanzung passende Arten aus. Aus dem Zickensack rankte es bunt fast wie in einem Steingarten. Am Strand angekommen, dauerte es nicht lange und unsere erhitzten Leiber dümpelten im klaren Mittelmeer. Nach der Erfrischung hieß es für Brabara und Heinz, noch ein paar Mitbringsel für die Kinder zu besorgen und ich kaufte ein Päckchen toskanische Zigarren für den Abend.

Nach dem individuell eingenommenen Abendmahl trafen sich alle zur Abschiedsparty von Barbara und Heinz. Heinz spendierte ein Sixpack Guinnes, wozu wir Günnis Whiskey anbrachen. Dazu wurden Nüsse, Waffeln und Schokolade gereicht. Wir ließen noch einmal die Bilder des Tages an uns vorüberziehen, bevor sich Heinz und Barbara zurückzogen. "Und denkt an die Wanderkarte! Gute Nacht!"

Jost


Spaziergang in Calvi

Nun, Familie Matthies ging alles ruhig an. Gegen 12.00 Uhr, nach dem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns auf nach Calvi. Nein, nein, nicht zu Fuß! Aber wir wollten ja auch Einkäufe erledigen. Wir parkten gegenüber vom "Super U" auf dem großen Parkplatz und liefen, am Tourismusbüro vorbei, zum Place Porteuse d'Eau. Von dort durchstreiften wir die engen Gassen von Calvi; hier ein Souveniershop, dort einen Tabakladen besuchend. Aber gegen 13.00 Uhr machten die Geschäfte dicht. Auf zur Post und siehe da, sie hat durchgehend geöffnet, so daß wir noch unsere Briefmarken, sehr schöne Motive, kaufen können. Dann müssen wir erstmal 'ne Pause machen. Wir stärken uns mit Milchshake, Erdbeer-Eis-Milch und Creps am Hafenboulevard in einem netten Café - das ganze für 32,50 € für uns 3 Leute. Gestärkt und ausgeruht finden wir dannauch noch einen Presseladen, wo wir eine deutsch BILD-Zeitung und eine französische bzw. corsische Tageszeitung erstehen. Wieder zurück durch die Gassen zum Auto bzw. Supermarkt, Einkäufe erledigt und zurück zur Residenz Tramariccia, wo wir unsere geschafften Wandersleut wiedertreffen. Und die gemeinsame Abendgestaltung organisieren.

Karin

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