Fernwanderung
Nach erfolgter Abstimmung am Vorabend war nun klar, es sollte zum CAPU ROSSU gehen. Natürlich sind wir gefahren, denn wir hatten ca. 5 Stunden Autofahrt vor uns, Und die hatten es in sich. Jost's rasante Fahrweise (Serpentinen, Steigungen und steile Abhänge) hielt Barbara leider nur ½ Stunde aus. Wir machten alsbald Pause und Barabara wechselte in das vermutlich bessere Fahrzeug (Willi und Karin als Fahrer bzw. Beifahrerin). Auch ein weiterer Halt in PORTO (Essen und Film kaufen) brachte nur leichte Linderung ihrer Magenverstimmung. Weiter ging es in Richtung CAPU ROSSU und gegen 13.30 Uhr (geplant war 12.00 Uhr) erreichten wir unser Basislager (Parkplatz und Imbiß).

- Das Basislager

- Das Ziel
Heidi und Jost legten ihre Bergstiefel an, dann konnte es auch gleich losgehen. Vom Basislager aus hatten wir den Turm vom CAPU ROSSU fest im Auge. Nach 3-5km sollte der Berg/Turm und der innere Schweinehund bezwungen sein. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg. Herrlich Blicke und Aussichten aus der Höhe (ca. 350m) ließen uns den Weg etwas leichter erscheinen.

- Yachthafen

- Blick ins Inselinnere

- Blick vom Capu Rossu

- Blick mit Heinz
Uns Entgegenkommende machten einen fertigen Eindruck - wie sich später herausstellen sollte - auch kein Wunder, aber sie sahen auch glücklich aus, wie Bergbezwinger eben aussehen. Des Öfteren kreiste die Wasserflasche, bis wir den Punkt zum unmittelbaren Aufstieg des mächtigen CAPU ROSSU erreicht hatten. Barbara entschied sich für eine andere Route, die Anderen - Heidi, Karin, Wilko, Jost und Heinz wollten den Berg (Aufstieg) unbedingt bezwingen. Unterschiedlich nach Kraft und Ausdauer erreichten wir den Gipfel/Turm gegen 15.30 Uhr. Jetzt war natürlich eine Pause (½ Stunde) fällig. Trinken, Essen und natürlich die Aussicht und Weitsicht genießen, war das, was wir alle wollten. Wilko hatte sich tapfer geschlagen und konnte gemeinsam mit Jost und Karin das Versprochene (Gipfel-Bier-klein) genießen. Der Abstieg hatte es nochmal in sich, wurde doch erneut Konzentration gefordert und andere Muskelgruppen beansprucht. Auch das schafften wir und wurden kurz vor unserem Basislager auf einer üppig blühenden Wiese von Barbara (sichtlich erholt) freundlich empfangen.

- Genuß pur
Dort gegen 17.30 Uhr gelandet, nahmen wir noch eine kleine Erfrischung zu uns und fuhren gen Heimat mit dem Ziel, unterwegs noch etwas zum Abendbrot zu essen. Leider Fehlanzeige. Selbst Hinweise von Einheimischen halfen nicht, da die Restauration Mitte Mai (in schöner Lage) noch geschlossen hatte. In LE FANGO fanden wir dann endlich ein Hotel, welches bereit war, uns ein Abendmahl zu bereiten. Genußvoll aßen und tranken wir "frisch gezapftes", fuhren alsbald wieder los und waren dann gegen 22.30 Uhr zurück. Ein langer, schöner aber auch anstrengender Tag nahm mit einem Gläschen Rotwein/Weißwein/Bier dann sein würdiges Ende.
Heinz



