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Anreise

Sonnabend
26. August 2017

 
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Über Jena und Langenreichen nach Stara Fužina

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_________Jena

So viel Zeit brauchen wir schon mal für die Anreise. Zum Einen besuchten wir Gisela, um ihr ein wenig Mut zu machen. Sie hält sich wacker. Der Besuch der 666-Jahrfeier in Sulza war ein voller Erfolg. Wir hatten zwar unser vereinbartes Eintreffen um 15.00 Uhr nicht nicht umsetzen können, aber nachdem wir Gisela an der östlichen Endhaltestelle der Straßenbahn gegen 16.30 Uhr eingesammelt hatten, fuhren wir umgehend zum Sulzaer Fest­platz. Der eigentliche Zweck des Besuches beruhte, neben dem Bratwurstverzehr, auf dem Wiedersehen mit den Dalibors. Die langjährige Nachbarn aus Lobeda waren sogar vollzählig zu­ge­gen, obwohl Guido jetzt in Leipzig lebt. Jedenfalls gab es ein großes Hallo, als Christel die Gisela entdeckte. Es entwickelte sich ein sehr netter Abend.

Am nächsten Vormittag statteten wir dem doch ziemlich schwer erkrankten Klaus einen Besuch im Klinikum ab. Immer dein recht guten Eindruck auf uns. Seine Behauptung, er leider unter Appetitlosigkeit und esse eigentlich nichts, wurde vom Pfleger total entkräftet. Klaus sein vorzeige Patient, der sehr gut esse und seine Medikamente ohne Widerworte nehme. Also alles bestens. Jetzt könnten wir, Nachdem wir diese wieder eingefahren hatten, ruhig der Familie Ost einen Besuch abstatten.

Die dafür zurückzulegenden 350 Kilometer absolvierten wir gut. Den Abend verbrachten wir mit bestens zubereitetem Fleisch aus der Lokomotive und den immer gern gesehene Nachbarn. Martin schafft es diesmal sogar wieder selbstständig über die Straße. Als es aufhörte, langsam zu regnen, flüchteten wir in den neuen Partyraum und erfreuten uns hier an den vielen geistreichen Wortbeiträgen zu den verschiedensten Themen.

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Blick vom Balkon

Am nächsten Morgen nahmen wir die letzten 400 Kilometer in Angriff. Der Angriff wurde jedoch abrupt gestoppt, weil in der Anzeige des Astra „linkes Tages­licht gestört!” stand. In einem Opel­haus in Gersthofen wurde uns gleich nach der Brotzeit unbürokratisch gehol­fen. Ist alles wieder tiptop in Ordnung. Ansonsten verlief die Fahrt, bis auf einen 20-minütigen Stop vorm Karawanken­tun­nel, völlig unspek­ta­ku­lär. Die Vignet­ten hatten wir rechtzeitig erstanden und auch angebracht. Die extra Mautzah­lun­gen tätigten wir in der Vorfreude auf unseren Urlaub und so durften wir gegen 16:30 Uhr unsere Ferienwohnung in Beschlag nehmen.

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Heidi mit Brothahn

Danach gingen wir bei Nieselregen es­sen. Wir waren äußerst angetan. Heidis Buch­wei­zen­taschen waren bestens ge­füllt worden, so daß sie nicht zu schaf­fen waren. Meine Forelle wurde man­gels verfügbarer Größe durch zwei klei­ne ersetzt, was zwar den Aufwand ver­doppelte, dem Genuß aber keinen Ab­bruch tat. Heidi und ich tauschten den ein oder anderen Happen. Alles sehr schmackhaft. Wir schliefen bestens.

Lahko Noč!

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