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Heimkunft

Freitag
1. Juni 2007

 
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Alles hat ein Ende...

Gegen 8.30 Uhr wurden wir langsam wieder wach. Der liebe Alexander hatte schon Brötchen, Brezeln und Wurst beim Fleischer geholt. Wir saßen also alle zusammen, Helmut hat ja Freitags frei, um den großen Küchentisch und frühstückten ganz gemütlich. Ja, noch ein Kaffee wäre nicht schlecht. Dann begann Helmut, dem Bock das Fell über die Ohren zu ziehen und ihn weidgerecht zu zerteilen. Unsere Eisakkus hatten die Nacht in der Tiefkühltruhe verbracht und waren so in der Lage, das in dei Kühltasche passende Fleisch zu kühlen und damit vor dem Verderben zu bewahren. Die Teile wurden gleich portioniert in Tiefkühlbeutel verpackt, um sie daheim sofort einfrieren zu können. Schon um 11.00 Uhr war alles im Auto verstaut und wir standen startbereit auf dem Hof. Wir nahmen uns alle nochmal in die Arme und verabschiedeten uns bis zum Familientreffen im August. Nur bei Karin wird es wohl etwas länger dauern bis zum nächsten Wiedersehen mit der Familie Ost.

Auf der ausgebauten Bundestraße 2 geht es jetzt geht es jetzt absolut klasse voran, zumindest bis Donauwörth, denn dort wird die B2 wieder einspurige Landstraße. Allerdings gibt es offensichtlich immer mehr Abschnitte, auf denen man mal zweispurige Überholstrecken nutzen kann. Es wird fleißig gebaut. Kurz vor Roth wurde die B2 jedoch gesperrt und wir mußten eine Umleitung in Kauf nehmen. Nach kurzer Prüfung des neuen Kurses kamen wir zu dem Schluß, das dies sogar ein Vorteil war, denn im Radio war von Stau auf der A6 in Richtung Nürnberger Kreuz die Rede. Den würden wir automatisch links liegen lassen. Über Heppenheim, das einen sehr fachwerklichen Eindruck hinterließ, gelangten wir auf die A9. Ich chaufierte unsere Reisegruppe noch bis zur Raststätte Hirschberg, wo wir tankten und zu Mittag aßen. Jeder stellte sich sein Menü zusammen. Es war alles sehr schmackhaft. Ich hatte mich für eine echte Thüringer Rostbratwurst mit Bratkartoffeln und Salat entschieden. Dazu paßte nur ein frisch gezapftes Bier. Karin würde den Rest der Strecke fahren, also ein Bier bitte! Heidi hatte sich ein Hähnchenteil mit ... ausgesucht und Karin genoß ein ???. Noch ein Schokoladeneis zum Abschluß und dann konnte es weiter gehen. Am Hermsdorfer Kreuz wird auch gebaut wie verrückt aber wir kamen ganz gut durch und auch an dem fest installierten Blitzer vorbei. Ein, zwei kurze Stauanwandlungen störten unser Vorankommen nicht wirklich. Und dann wurden wir doch noch abgelichtet. In der 60er Kurve kurz vor Waltersdorf war es schon zu spät, als ich Karin auf den Blitzer hinwies. Na mal sehen, abwarten und Tee trinken. Die letzte Etappe von 570 Kilometern hatten wir um 17.45 Uhr absolviert.

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Verwachsene Garageneinfahrt
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Im beurlaubten Garten

Das Garagentor war mangels Bewegung leicht zugewachsen, ließ sich aber problemlos öffnen. Auch Karins Auto stand noch drin. Karin half uns noch, alles ins Haus zu tragen. Ihr Koffer paßte gerade so in ihren Kleinwagen. Florian hatte die Pflanzen und den Gartengut gepflegt, also alles in Butter. Das war's schon wieder für dieses Jahr.

Jost

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