Irland - 3. September 2023
Über Frankfurt nach Berlin

- Nah am Flughafen
Heute mußten wir pünktlichst zum Frühstück erscheinen, denn wir wollten schon um 8.00 Uhr den Bus in Richtung Flughafen besteigen. Wir bestellten gleich Olivenöl und Honig mit. Es lief alles wie am Schnürchen und so konnten wir zur verabredeten Zeit starten, um die neunzig Kilometer bis zum Flughafen in Angriff zu nehmen. Es blieb alles beim Schnürchen. Sogar die Gepäckaufgabe und die Sicherheitskontrolle brachten keine Zeitverluste. Eingecheckt hatte ich uns schon gestern.

- Überm Deutschen Eck
Der Flug startete pünktlich und kam genau so in Frankfurt an. So könnte es weitergehen, tat es aber nicht. Da sich die Reisegruppe hier auf splittete, um mit Bahn oder Flugzeug in die heimatliche Region beziehungsweise Stadt zu gelangen, verabschiedeten wir uns alle voneinander mit den besten Wünschen für die weitere Reise und so weiter. Wie schon angedeutet, trafen die Wünsche für uns leider nicht ein. Das Flugzeug für unseren Anschlußflug kam zwar mit akzeptabler Verspätung von nur zwanzig Minuten oder so an, aber es tat sich trotzdem lange garnichts. Wir wurden über Lautsprecher informiert, dass es technische Probleme mit einer Klappe eines Handgepäckfaches gab. Hmm. Nach einer weiteren Stunde hatte man dann das Problem durch das Abschrauben der Klappe und Sperren des betroffenen Faches mit den universalen, rotweißen Bändern temporär gelöst.

- Wieder zu Hause
Bei Schokolädchen und Wasser ging's die Stunde dann aber zügig nach Schönefeld. Die Koffer gaben sich Mühe, die in den Medien angedrohte Zeit von meist mehr als einer halben Stunde zu unterbieten. Trotz der das Rollen verweigern denn Trepperschaften wir noch den Regionalzug Richtung Ostkreuz. Das war dann aber auch nur der Geduld des Bahnbegleiters zu verdanken, der uns noch mißmutig zusteigen ließ, 30 Sekunden Verspätung inkaufnehmend. Ostkreuz sollte dann ein Regio in Richtung Lichtenberg fahren, der leider ausfiel. Dadurch verpaßten wir die S-Bahn nach Mahlsdorf. Gott sei Dank fahren hier ja drei Linien. Wir entschieden uns, bis Friedrichsfelde Ost zu fahren und dann mit der Straßenbahn zur HTW. Das klappte dann wenigstens mit dem Anschluß. Allerdings kamen wir erst mal nur bis zur Kirche Friedrichsfelde, denn auf der Kreuzung war gerade ein Unfall passiert und der Straßenbahnfahrer hate wohl in der ersten Reihe gesessen. Bis die Polizei kam, den Hergang aufnahm und endlich unsere Bahn weiterfahren ließ, dauert es seine Zeit. Nach dem Reisefinale mit Hindernissen kam wir trotzdem glücklich und zufrieden gegen Neune wieder zu Hause an.
Sleep well!


