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Kofferpacken

Montag
31. Mai 2010

 
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Abflug

Um 11.50 Uhr soll unser Flugzeug in Larnaca abheben. Man soll so zwei Stunden vorher dort sein und deshalb klingelte Heidis Wecker um 6.30 Uhr. Karin hatte wohl auch nicht mehr schlafen können und werkelte schon draußen herum. Es sollte wieder ein heißer Tag werden. Wir frühstückten in aller Ruhe und begannen dann mit dem finalen Einpacken.

Mehrmals wurden Schränke und Schubladen auf vergessene Gegenstände kontrolliert. Irgendwann mussten wir auch die für hier deutlich zu wärmenden Kleidungsstücke anlegen. Aber wir wollten uns auch nicht in Berlin noch am letzten Tag erkälten. Erstaunlicherweise passten alle Koffer bestens in den dafür vorgesehenen Raum im Auto und kurz vor 9 Uhr hinterlegten wir den Hausschlüssel, wo wir in vorgefunden hatten.

Ich fuhr wieder die Hintour, diesmal hald zum Flughafen und Günter war für die Rückfahrt, in diesem Falle vom Flughafen Schönefeld nach Hause, zuständig. Das hatte er clevererweise an Wilko delegiert. Jedenfalls trafen wir um 9.50 Uhr am Flughafen ein, packten unsere Siebensachen auf Gepäckwagen um und übergaben das Auto wieder ohne Probleme an den Verleiher. Noch bevor wir die Abflughalle betraten, mussten wir bemerken, dass einige Busse ihrer Fahrgäste ausluden, was sicher die Schlangen beim Checkin verlängern würde. Aber wir hatten ja Zeit und immer noch Urlaub.

Die Schalter 11 bis 16 sollten laut Anzeige für das Einschecken zu Verfügung stehen. Das traf allerdings nicht ganz zu, denn Schalter 11 war nicht besetzt und Schalter 16 blieb Familien mit Kindern vorbehalten. Schon nach einer Dreiviertelstunde hatten wir alle unsere Tickets, ohne Übergepäck bezahlen zu müssen. Am Schalter für Familien mit Kindern achtete die Dame peinlichst genau auf jedes Kilo und schickte den einen oder anderen Fluggast zur Übergepäckkasse. Letztendlich saßen wir alle in Reihe 22 nur durch den Gang und die dort befindlichen Plätze getrennt. Karin besetzte das rechte und Heidi das linke Fenster. Es gab wieder Penne, diesmal mit Käsesauce. Die vier Stunden vergingen wie im Fluge und da wir irgendwie günstige Bedingungen hatten, landeten wir eine Viertelstunde eher als geplant.

Unser erster Koffer war einer der ersten und unser letzter einer der letzten, sie waren aus unerfindlichen Gründen getrennt worden. Wilko erwartete uns in der Halle und dirigierte uns zügig zum Parkplatz, den man zehn Minuten kostenfrei benutzen darf. Da die gleich vorbei sein würden, fuhr Wilko eine Ehrenrunde, um einen neuen Parkschein zu ziehen. Die Gelegenheit wahr günstig, die Nikotinspiegel zu optimieren. Auch in Günters Audi passte das Gepäck letztlich hinein und Wilko brachte uns nach Hause.

Hier öffneten wir eine Flasche Sekt und zwei Flaschen Bier zum Abschluß sozusagen. Nur Wilko blieb bei Wasser. So klang unser sehr erlebnisreicher Urlaub 2010 aus.

Jost

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