Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Das Kreuz Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild

Avakas-Schlucht

Montag
24. Mai 2010

 
|Übersicht|

Die zweite große Wanderung

Heute sollte es zur zweiten schwarzen Wanderung gehen, im Wanderführer als imposante Canyontour beschrieben mit fünf Stunden Wanderzeit. Wir waren schon sehr gespannt, was uns heute erwarten würde. Nach einem frühen Frühstück wurden die Rucksäcke gepackt und um 9.15 Uhr fuhren wir los in Richtung Pafos. In Perekklisia hielten wir nochmal bei unserem Lieblingsbäcker (selbstverständlich hatte er heute am Feiertag offen) und kauften noch Wanderverpflegung ein (herzhaft gefüllte Röllchen und Teigtaschen).

cimg2985.jpg
Letzte Vorbereitungen

Es ging über die Autobahn nach Pafos und dann in Richtung Pegeia nach Agios Georgios. Kurzfristig gab es einige Irritationen, welche Straße zu nehmen sei. Aber ziemlich schnell war die Orientierung wiedergefunden und so fanden wir, vorbei an Bana­nen­plantagen, auch gut unseren Start­punkt am Parkplatz Toxeftra. Wir Wanderer übergaben das Auto Günter und vereinbarten mit ihm, nach sechs Stunden - um halb sechs - wieder hier abgeholt zu werden. Günter hatte die Aufgabe, in Polis Erkundigungen zu einem Bootsausflug einzuholen.

img_3783.jpg
Zwischen den Zitronenbäumen
img_3789.jpg
Der offizielle Beginn

Wir wanderten bei herrlichem Sonnenschein und ein paar Wolken frohgemut los, durchwanderten eine Zitrusplantage, welche gerade gewässert wurde, auf schattigen Wegen. Nach der Plantage geht es noch eine kurze Wegstrecke geradeaus, bevor man die Schlucht betritt. Uns entgegen kam eine indische Reisegruppe mit teilweise ziemlich älteren Herrschaften. Wie weit waren die wohl gekommen?

img_3795.jpg cimg3000.jpg cimg3002.jpg
Wunderbar blüht der Oleander____Zur rechten Zeit am Ort___________Aller Kletterei Anfang

Die Schlucht wurde schmaler und überall blühten herrliche, große, rosa Oleander. Ab und zu wurde es etwas feucht und dann ging die Kletterei los. Von rechts nach links über feuchte Steine, über größere Felsbarrieren, hoch und runter. Ab und zu gab es einen roten Punkt zur Orientierung und nachdem wir uns an einem dieser Punkte an einem großen Felsbrocken vorbeigeschlängelt hatten, war Schluß.

img_3820.jpg
Felssperre mit Kreuz

Wir standen etwas ratlos da. Hier schien es, nicht weiter zu gehen. Jemand hatte ein Holzkreuz an einen Felsen gestellt - war hier jemand verunglückt? Wir kletterten etwas herum und siehe da, wir fanden eine Stelle, an der wir diese Hindernisse gut überwinden konnten. Nach zwei Stunden waren wir soweit und suchten uns ein schattiges Plätzchen zum Rasten.

cimg3009.jpg
Erfrischendes Picknick

Jost hängte sein völlig nasses T-Shirt ins Geäst eines Strauches und wir verdrückten einen Teil des frisch gekauften Proviants und erfrischten uns mit Wasser. Schon jetzt war klar, daß wir die 4,5 Liter Wasser, die wir im Gepäck hatten, gut brauchen würden. Weiter ging es. Vor uns lief ein Pärchen, welches auch schon Ausschau nach dem angekündigten Lastwagen in der Schlucht hielt. Bald kamen wir an der Stelle vorbei und es war schon merkwürdig, so ein zerquetschtes Gefährt hier liegen zu sehen.

img_3846_p.jpg
Blick ins Tal

img_3838.jpg
Bildschön, der Olivenbaum
img_3839.jpg
Die Ziegenfarm

Es dauerte nicht mehr lange und wir kamen aus der Schlucht heraus. Von nun an wurde der Weg viel einfacher. Es ging bergauf, um ein Tal herum, an einer Ziegenfarm vorbei, auf eine breite Staubstraße. Von hier aus hatte man sehr schöne Ausblicke auf das Tal und später bis zum Meer. Durch einen Johannisbrothain und einen lichten Kiefernwald ging es dann kontinuierlich abwärts bis kurz vor Lara Beach.

img_3849.jpg img_3852.jpg cimg3020.jpg
Malerisches Motiv______________Zwei Wandersleut_____________Die Insel

Wir bogen in den Küstenfahrweg ab und da keine Bank und keine andere Sitzgelegenheit auszumachen war, schlugen wir uns ein paar Schritte in den niedrigen Wald am Wegesrand. Viel Schatten war hier nicht zu erhaschen aber die kurze Pause um nocheinmal etwas zu essen und das letzte Wasser zu trinken, erfrischte uns etwas. Wir brauchten dann nochmal 45 Minuten bis zu unserem Ausgangspunkt, welchen wir schon nach kurzer Zeit vor uns liegen sahen.

img_3854_p.jpg
Blick über die Bucht

Wir gingen die Bucht entlang und hier waren schon einige Leute mit ihren Gefährten unterwegs und wirbelten dabei eine Menge Staub auf. Um 17.15 Uhr waren wir an der vereinbarten Stelle und telefonisch wurde mit Günter, der noch einen Kilometer weiter im White River Restaurant saß, vereinbart, daß wir das Stück nun auch noch laufen können. Ziemlich geschafft, mit großem Durst stürzten wir uns auf das kühle Bier. Man konnte hier so herrlich ausruhen, uns war nicht nach gleich wieder aufstehen. Also beschlossen wir, hier gleich zu Abend zu essen.

img_3857.jpg
White River
cimg3023.jpg
Das schmeckt fein

Günter erzählte uns von seinen Erkundungen und legte einige Prospekte vor. Wir verspeisten ein gutes Abendessen; Jost - Fisch, Karin - Omelett, Günter einen Eisbecher und ich gebackenes Lamm. Gegen 19.00 Uhr wurden wir von Günter wieder in unser Ferienhaus nach Klonari chauffiert, wo wir zwei Stunden später wohlbehalten (das Auto war nur zwei Mal ausgegangen - verschaltet) ankamen. Bei Bier und Wein saßen wir noch gemütlich beisammen. Es gab die Fotoschau vom Tage zu sehen und dann fielen wir müde ins Bett.

Heidi

Valid CSS!