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Yenokavan Village

Montag
26. August 2019

 
|Übersicht|
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_Yell Park

Ziplines ohne Ende

Der heutige Tag wurde in den Reiseinformationen wiefolgt ange­kün­digt: „Die Ruhe genießen und die Seele baumeln lassen!” Das kam uns gerade recht. Passend auch, daß es hier generell erst ab 9.00 Uhr Frühstück gibt. Endlich konnten wir mal richtig aus­schlafen. Offensichtlich hatte das auch aufs Personal durch­ge­schlagen. Als wir 9.20 Uhr zum Speisesaal kamen, war dieser leer. Nicht nur, daß kein Mitreisender zu sehen war, gleiches galt auch für die Cerealien und sonstiges Frühstückszubehör. Erst gegen 9.30 Uhr kam Bewegung ins Personal. So konnten wir schon ein erstes Mal die Seele baumeln lassen.

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Vor ..._______________________Während ..._________________... Und nach den Lines

Nachdem es gestern Dorothea schon nicht so gut gegangen war, blieb Harald heute gleich im Bett. Wenn schon baumeln, dann richtig. Jochen hatte gestern Informationen zu den Ziplines des Yell Extreme Park eingeholt. Ab vier Gäste könnte man die sechs Seile, die den Parcour als Rundkurs bildeten, absolvieren. Die längste Etappe betrug 750 Meter über eine beeindruckende Schlucht. Außer Jochen hatten sich schon Ingrid und Lars gemeldet und auch ich schloß mich an. Ich hatte in Ligurien damals eine kürzere und nicht so hohe Anlage erlebt und konnte vor allem Lars von der Unbedenklichkeit bezüglich der Sicherheit berichten. Für 13.000 DRAM kauften wir uns für 12.00 Uhr ein. Man könne sich bis zur letzten Minute auch das Geld wiedergeben lassen, falls jemand den Mut verlöre. Das war fair.

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Ich „darf” als Erster____________Und ab geht's________________Die Vorturner

Wir alle vier behielten den Mut und genossen die Fahrten über das Tal mehr oder weniger. Schwierig war, das Rückwärtsfahren zu verhindern. Manchmal half bei Ingrid das Zappeln, aber meistens doch nicht. Am besten man findet sich damit ab und genießt offenen Auges die überflogene Natur. Das jedoch gelang Lars anfangs kaum, besserte sich aber bei jedem Flug. „Wie viele sind es denn noch?” „Einer!” antwortete Ingrid immer. Nach einer guten Stunde lag der gesamte Parcourwa0007.jpg
Parcour
hinter uns und Lars wunderte sich immer noch, wie er das fertig gebracht hatte. Er ist wirklich ein sehr humorvoller, selbstironischer Typ, wie er in die Welt paßt. Den Ararat aus der Taschenflasche hatten wir uns verdient und auch das Bier an der Bar genossen wir sehr.

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Die Ferienanlage______________Warten auf'n Imbiß___________Die Zufriedenen

Eigentlich hatten wir uns für 14.00 Uhr zum Imbiß verabredet. Langsam war die Zeit schon vorbei und ich gab Reinfried, der mit Frank ins Gespräch vertieft war, ein Signal, daß wir zum Essen erwartet würden. Reinfried wollte dann noch Siggi abholen, was zu einer wei­teren Zeitverzögerung führte. Wir hatten wegen der umfangreichen Vorräte auch Ingrid, Frank und Lars gefragt, ob sie sich zu uns gesellen wollten, was uns außer Zu­stim­mung eine weitere Flasche Rotwein von Ingrid und ein Fladenbrot von Frank einbrachte. Der Imbiß dauerte dann doch anderthalb Stunden, die bei angeregten und anregenden Gesprächen nur so dahinschnellten, ich meine schnell verflossen. Bis zum Abendbrot blie­ben also noch zweieinhalb Stunden zum Tagebuch schreiben und lesen. Eigentlich hatten wir nach unserer Zwischenmahlzeit noch gar keinen Hunger, als wir zum Speiseraum gin­gen. Das gegrillte Schwein und die gefüllten Weinblätter mußten wir dann trotzdem zumindest kosten.

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In der Rezeption

Nach dem Abendessen leerten wir die gestern erstandene Flasche Ararat mit der ge­sam­ten Truppe. Als es zu regnen begann, zogen wir uns in den Aufent­haltsraum neben der Rezeption zurück. Die Betreiber hatten damit keinerlei Pro­blem. Ich konnte sogar die leere Flasche an der Bar zur Entsorgung hin­ter­lassen. Das Bett rief.


Bari Gischér!

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