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Haus Berlin

Donnerstag
13. Oktober 2005

 
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Umzug nach Knysna

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Im Frühstücksraum

Nelly richtete erneut ein vorzügliches englisches Frühstück, wobei ich diesmal auf das Würstchen verzichtete. Wir machten die sehr gute Orangenmarelade alle und hielten nach Walen und Delphinen Ausschau. Leider vergeblich, vielleicht waren ja auch sie alle. Wir trugen uns ins Gästebuch ein, bezahlten unsere Miete und packten die Sachen ins Auto, bevor ich mit Nelly und Heidi noch ein Abschiedsfoto schoß. Es hatte uns hier wirklich ausgezeichnet gefallen. Nichtsdestotrotz wartete unsere nächste Reisestation - Knysna. Wir hatten hier noch kein Quartier gebucht, weil Herons Gasthaus unbedingt eine Anzahlung wollte, die über die von mir per eMail versandten Kreditkartendaten abgerufen werden sollten. Da mir das einfach zu unsicher ist, bat ich Pam & Eddy, mir doch ihre Kontodaten zu schicken, damit ich ihnen ihren Obolus zukommen lassen könnte. Dies war wiederum ihnen nicht sicher genug. Die drei relevanten Daten auf drei Faxe zu verteilen, wäre teurer geworden als die eigentliche Anzahlung. Also kamen wir nicht zusammen. Die zweite Alternative "Cape Explorers Lodge" war leider ausgebucht und auf meine Frage nach einer Empfehlung kam wieder Herons Gasthof ins Gespräch, an den sie unsere requiery weiterleiten wollte. Wir drehten uns im Kreis. Da Knysna eine sehr beliebte Urlauberstadt ist, beließen wir es dabei, suchten nur noch ein paar Adressen und Anfahrten aus, die wir uns anschauen wollten. In Mosselbay hatte es eine Touristeninformation gegeben und das erwarteten wir nun auch von Knysna.

Schnell waren wir an Mosselbay vorbeigefahren und entschieden uns, auf der Landstraße nach George zu fahren, um mehr vom Land zu sehen. Leider verpaßten wir es, irgendwo rechts abzubiegen, weil sich die Landschaft mal wieder nicht kartengerecht verhielt. Wir wendeten und fanden wieder auf den rechten Weg. In George parkten wir in einer Nebenstraße der York Street, wo man das Auto 60 Minuten stehen lassen darf. Eine Parkkarte war leider nicht im Auto. Da aber die anderen Autos ohne auskamen, würde es sicher auch so gehen.

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The Theatre
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The Cathedral

Wir gingen die George Street hoch in Richtung Museum, kamen dabei an alten Kolonialbauten vorbei - dem Theater und zwei höheren Mädchenschulen. Auf der anderen Straßenseite lugte eine Kirche durch zwei Palmen - St. Mark's Cathedral. Als wir die Kathedrale betraten, begrüßte uns eine nette, ältere Dame und erklärte uns viel zur Geschichte und zur Ausstattung der kleinsten Kathedrale der Welt. Vier der Kirchenfenster sind sogar aus Köln. Es gibt aber auch ältere und jüngere, englische Fenster. Der ältere der beiden Künstler (15. Jhd.) signierte seine Fenster mit einer Korngarbe, der modernere (20. Jhd.) mit einem Spinnennetz. Wir wurden vor der Kirche photographiert, bevor wir uns herzlich bedankten und verabschiedeten.

Jetzt ging es doch zur N2, da es keine günstige Variante gibt. Jacques hatte uns schon vorgewarnt, daß wir an diversen Baustellen unter Umständen länger warten müßten. Es hielt sich aber im Rahmen. Die Information in Knysna fanden wir auf Anhieb. und konnten dahinter auch parken. Wir ließen uns ein paar Angebote zeigen und bei zweien wurde auch gleich angerufen.

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Die Veranda

"Haus Berlin" hatte etwas frei im Gegensatz zu dem zweiten Etablissement. Eine Dame kam herein, um etwas an ihrem Internetauftritt ändern zu lassen. "Das ist mein Haus, dann sehen wir uns bestimmt gleich". Witzig, wie der Zufall so spielt. Oben in "Fishers Haven" begrüßte uns Wolfgang und wir waren sofort von unserer neuen Unterkunft begeistert. Wir luden unser Gepäck aus und fuhren gleich nochmal ins Städtchen. Am Rugbyplatz ließ es sich gut parken. Allerdings suchten wir die Waterfront dann einen Moment.

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Die Heads

Sofort wurden uns alle Bootsfahrvarianten angeboten. Da wir bis zur nächsten Kahnpartie noch Zeit hatten, schauten wir uns alles in Ruhe an und wählten die einfachste Fahrt zu den Heads. Durch den hohen Seegang konnten wir die Heads nicht passieren. Das schafften aber auch die größeren, später startenden Schiffe nicht. Auf dem Weg zum Auto fanden wir einen Weinladen und deckten uns mit allem Nötigen und Unnötigen ein. Da uns die Verkäuferin noch einen Sack Eis einpackte, mußten wir alles erstmal ins "Haus Berlin" schaffen, um dann zu den Heads zu fahren, bevor es dunkel würde.

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Die Lagune

Nach mehreren Anläufen fanden wir den Aussichtspunkt und konnten das Restaurantschiff kreisen sehen. Na bitte. Im Restaurant unterhalb der Heads kehrten wir ein und bestellten uns beide Lamm aus der Karoo. Leider war Heidis Lammkeule total fest. Der Manager entschuldigte sich vielmals und ließ eine neue kommen. Dazu noch ein Getränk auf Kosten des Hauses, das war O.K. . Trotz Sonnenbrille kamen wir gut Heim. Zum Glück war die Tür noch nicht abgeschlossen, denn der Schlüssel paßte nicht für die Haustür. Ich schloß dann ab und zwar mit dem Schlüssel für die untere Wohnung. Bei Rotwein und Gran Manier klang der Abend genußvoll aus. Wir kamen mit den südafrikanischen Büchern gut voran.

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