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Halong Bucht

Mittwoch
13. April 2011

 
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Auf ans Meer

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Ein Hotelzimmer
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Wie kommt die Frau auf's Fahrrad?

Gegen 8 Uhr am Morgen holte uns ein Mitarbeiter von Sinh Tourist an unserem Hotel ab. Eigentlich sollten wir mit einem Shuttlebus direkt am Hotel abgeholt werden. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass wir mit unserem gesamten Gepäck bis zur nächstgrößeren Hauptstraße laufen sollten, um zu unserem Bus zu gelangen. An der Hauptstraße angekommen mussten wir feststellen, dass der Bus noch nicht da war. Am Ende hatten wir eine ganze Stunde Zeit, den quirligen Verkehr zu studieren und das morgendliche Stadttreiben zu bestaunen. Gegen 9 Uhr ging es dann endlich los. Der Bus war da und wir suchten unsere Plätze am Ende des Busses auf. Nach einigen Stunden rumpliger Fahrt machten wir einen Zwischenstop an einem Touristen­shoppingtempel. Neben Holzschnitzereien, Seidenkleidern, gestickten Bildern gab es reichlich frische Früchte (Mango, Ananas, Wassermelone usw.) Wir entschieden uns mehrheitlich für Mango, die wirklich lecker war. Florian war so vom Geschmack der frisch geschälten und portionierten Früchte überzeugt, dass er sich noch eine Portion Mango für die weitere Busfahrt holte.

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Reisfelder
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Man sieht viele W50
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Schwitzende Touristen
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Welches ist unser Schiff?

Auf der Hauptstraße fuhren wir durch Dörfer und Kleinstädte, vorbei an weiten Reisfeldern, Kohlekraftwerken und Hügellandschaften kamen wir schließlich gegen 14 Uhr im überfüllten Touristenhafen in der Halong-Bucht an. Dort durften wir eine weitere Wartepause unter knallender Sonne genießen. Schattige Plätze waren hoch im Kurs. Nach 20 Minuten ging es auf ein kleines Zubringerboot, dass uns direkt auf unsere Dschunke namens "Sunrise" brachte.

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Neblige Felsenlandschaft
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Ab in die Kajüte

Während das Boot in die vernebelte Felsen­landschaft eintauchte, erhielten wir unter Deck unser Mittagessen. Als das Essen beendet war, bekamen wir von unserem netten, aber ein sehr schwer verständliches Englisch sprechenden Tourguide Hoen (Juan) die Zimmerschlüssel zu unseren Kajüten. Die Kabinen waren sauber und komplett mit Holz verkleidet. Groß waren sie nicht gerade, was aber auf einem solch kleinen Schiff auch nicht anders zu erwarten war. Das Bad bot eine Stehdusche, Toilette und Waschbecken in einem.

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Sonnenanbeter
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Insellandschaft
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Parkende Dschunken
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Höhle Hang Thien Cung

Anschließen ging es an Deck zum Sonnenbaden. Als wir in die inselreiche Landschaft der Halong-Bucht einfuhren, lichtete sich der Nebel. Der Weg für die Kameras war nun frei. Gegen 16 Uhr ankerten wir in einer Lagune. Mit dem Zubringerboot wurden wir daraufhin zu einer Höhlenführung mit anschließendem Paddeln gebracht. Die Höhlen waren leider vor allem zu Beginn der Führung ziemlich überfüllt. So hieß es also am Anfang der Tour erst einmal warten, bis sich die Menschenschlange in die erste Höhle gepresst hatte.

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Kajakausflug
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Schwimmende Händlerin

Die 45 minütige Paddeltour war ziemlich nett aber leider ein wenig zu kurz für die vielen Ziele, die man in dieser Bucht hätte ansteuern können. Gegen 18 Uhr waren wir zurück auf der Sunrise, auf der wir zunächst die Duschen aufsuchten, um daraufhin zu Abend zu essen. Währenddessen setzte unser Schiff die Fahrt in Richtung der Gat Ba-Inseln fort. Dort ankerten wir erneut, um hier die Nacht auf dem Wasser zu verbringen. Unser sehr junger und noch unerfahrener Tourguide versuchte, uns nun das noch auf dem Abendprogramm stehende Karaoke schmackhaft zu machen. Leider hatte er damit nicht besonders viel Erfolg, so dass dieser Programmpunkt mangels Interesse ausfiel. Auf unserem Nachbarschiff hatte ein Tourguide wohl mehr Erfolg, da dort von unter Deck schiefe Gesänge zu Playbackmusik zu hören waren. Katjas Magen ging es schon besser aber eben noch nicht so gut, dass Sie mit uns nach dem Abendessen noch an Deck gehen wollte. Sie ging also ins Bett und wir mit einer Flasche Wein (Da Lat) aufs Oberdeck, auf dem wir den Tag entspannt ausklingen ließen. Gegen 23 Uhr hieß es schließlich auch für uns ab ins Bett.

Maximilian & Hung

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