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6. Urlaubstag

Sonntag
8. Juli 1990

 
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Eine Sesselliftpartie ist lustig

Nach der gestrigen, ausgedehnten Wanderung schliefen wir ersteinmal 10 (zehn) Minuten länger als sonst. Als das sonntägliche Ei (diesmal gerührt) und der Frühstückskaffee unsere Lebensgeister ebenfalls geweckt hatte, marschierten wir in aller Ruhe zur Tatrabahn, um nach Strbske Pleso zu fahren. Der dort installierte Sessellift (Ianovka na Solisko) stand im Mittelpunkt unseres Interesses. Nachdem wir uns mit einem "Hamburger" gestärkt hatten, glühten wir noch mit heißem Wein vor und waren so für die Fahrt gewappnet. Los ging's, Mutti mit Maximilian vorneweg und Vati mit Florian hinterdrein. Die zwanzig Minuten Fahrt vergingen wie im Fluge und schon waren wir am Fuße des 2093 Meter hohen Predne Solisko.

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Wo ist die Sprungschanze?

Der schmale Wanderweg ist im Prinzip zu einer einzigen Treppe geworden, was aber der schönen Aussicht keinen Abbruch tut. Nur wenn man dann wieder runterkommt, zittern einem gern die Knie, wahrscheinlich wegen der anormalen Ausmaße der Stufen. In der Chapta pod Soliskom gab's außer Waffeln und Saft auch noch Tee mit Rum, sodaß wir auch für die Rückfahrt gut gerüstet waren.

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Riesentreppen

Zu Abend aßen wir wieder in unserer Bar. Nach­dem alle hungrigen Mäuler ge­stopft wa­ren, ging der größe­re Teil der Fa­milie nach Hau­se und ich führte mir in dem beängstigend leeren Gastraum das WM-Finale zu Gemüte.

Die BRD ist Weltmeister!!!





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