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Chur

Mittwoch
4. August 1999

 

Chur-Tag

Drei Tage hintereinander auf unbekanntem Terrain wandern, hatte hier und da zu ungewollten Mehrbelastungen geführt (Blasen, Muskelkater etc.), sodaß wir etwas ruhiger zu treten gewillt waren. Chur schien uns da ein lohnender Anfahrtpunkt zu sein. Nach den monetären Erfahrungen des Vortages haben wir bewußt wieder auf den Individualverkehr gesetzt, obwohl sowohl der Busfahrer als auch die Fahrkartenverkäuferin sehr nett waren.

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Die Plessur
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Die Stadtpost

Gegen 11.00 Uhr dockten wir im Parkhaus an, in dem man wie bei einer Parkuhr im voraus bezahlt. Da auch kleine Münzen akzeptiert werden, kamen wir auf eine Parkendezeit von 14.17 Uhr. Wir waren praktisch innerhalb von zwei Minuten in der Altstadt, wo sich Maximilian zur Schnäppchenjagd verabschiedete. Treffpunkt 12.30 Uhr am Steinbockbrunnen wurde ausgemacht. Heidi und ich durchstreiften die Gassen der Fußgängerzone, begutachteten das Bärenloch und die Kirche St. Martin, an der vorbei man zum "Hof" kommt. Am Hof liegen dann das alte bischöfliche Schloß und die Kathedrale, die wegen seelsorgerischer Aktivitäten nicht zu besichtigen war. Das hiesige Rathaus liegt nicht wie sonst vielerorts üblich an einem Platz, sondern bietet praktisch unterhalb und innerhalb eine öffentliche Versammlungsmöglichkeit und das zumindest regengeschützt. Wir kauften ein paar Postkarten und ein Schweizermesser.

Nun wurde es auch Zeit zum Brunnen zu flanieren. Maximilian hatte noch nichts erstanden, war noch im Zeifel. Also suchten wir uns ein schattiges Plätzchen auf dem Kornplatz, um Mittag zu essen. Klappte auch ganz prima. Nur Maximilian war kaum mit seinem Bananasplit, das eigentlich ein Schoko-Bananeneisbecher sein sollte, fertig, als schon wieder die Schnäppchen riefen: "kaufe mich, kaufe mich...". Und tatsächlich, vor unserem nächsten Treff spürte uns Maxi als stolzer Besitzer einer dritten Dickies-Hose vorzeitig auf. Diesmal ist sie blau. Zusammen gingen wir dann noch einkaufen und auch hier waren die Lebensmittelpreise akzeptabel.

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Blick vom Lift

Pünktlich verließen wir das Parkhaus und strebten wieder Valbella entgegen. Mit dem Sportbus düsten wir dann nochmal zum Sessellift von Sporz, um auf den Piz Scarlottas zu fahren und uns mal etwas umzusehen. Die Sicht war fast sehr gut, man konnte jedenfalls auch weiter entfernte, schneebedeckte Bergketten sehen. Etwas Dunst muß wohl immer sein. Maximilian verzehrte eine Eisrakete.

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