![Totnes - by Robin S. Taylor [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)] tot.png](Dias/tot.png)
- _________Totnes
Schweiz, Cornwall & Devon - 25. August bis 15. September 2018
Totnes und Widecomb-in-the-Moor
Nach der gestrigen Küstentour standen heute das Städtchen Totnes und der Ort Widecomb-in-the-Moor auf der Zielliste. Totnes empfahl sich durch seine Historie,
seine als sehenswert beschriebene Altstadt und die Burg. Widecomb hingegen liegt mitten im Moor und hat erst morgen seinen großen Auftritt, wenn die ganze Region zum
Torffest anreist. Das Gewühle vermieden wir durch den heutigen Besuch. Ich möchte mir gar nicht vorstellen,
wie der Verkehr morgen durch die engen Röhren
Wenn's hier staut...
rauscht. Es werden wohl eher verstopfter Röhren sein.
Also auf nach Totnes. Das Navi führt uns wie immer über Straßen, die wir bei manueller Navigation nie benutzt oder gefunden hätten. So wurde wirklich immer der kürzester Weg gewählt, er mochte so eng und Gras bewachsen sein, wie er wollte. Wobei ich bemerken möchte, daß der Fahrbahnbelag überall in Schuß war. Schlaglöcher gab es praktisch keine. Und das allgegenwärtige „SLOW” wies auf Engstellen hin, wo das nötig war. Jedenfalls fuhren wir wohl geleitet durch das unübersichtliche Labyrinth, als sich nach einem Kuhgitter plötzlich der Blick weitete und eine riesige Freifläche vor uns lag. Es sah aus wie ein alter Flugplatz, der seine Aufgabe verloren hatte und umgewidmet worden war. Die Straße war größtenteils so breit, dass zwei Autos aneinander vorbeipaßten. Und wenn ein größeres Fahrzeug entgegenkam, sah man es beizeiten. Nach dem nächsten Kuhgitter war wieder Schluß mit der Weitsicht.
- Das Stadttor______________Geschäftshäuser___________________Traditioneller Pub
In Totnes es fanden wir schnell einen Parkplatz und im zweiten Anlauf auch die Altstadt. Doch, der Reiseführer hatte nicht zuviel versprochen. Hübsche Häuser säumten unseren Weg zum Stadttor. Im kostenlos zu besuchenden Stadtmuseum muß man seinen Rucksack abgeben. Sie haben wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Das Museum befindet sich in einem alten Handelshaus und es wird zum einen die damaligen Nutzung dokumentiert und zum anderen wichtige Persönlichkeiten der Stadt geehrt. Der Besuch lohnte sich unbedingt.
- Das Zunfthaus________________Die Marienkirche_____________Und wieder zurück
Die Hauptstraße reiht ein Geschäft ans andere. Diverse Fudgemanufakturen, Bäckerei und Fleischer machten einen guten Eindruck. Ansonsten Souvenirläden, Mode,
Restaurants – nichts besonderes bis auf ein Geschäft
Hier gibt's nur Einheimisches, daß sich chinesischen Produkten verweigerte. Nachdem wir die Kirche und das Zunfthaus begutachtet hatten, suchten wir
eine Restauration. wir aßen dann etwas in einem Bistro, bevor wir unsere Schritte wieder zum Auto lenkten. Für das Musikmuseum hatten wir keine Zeit mehr, denn wir wollten
ja noch ins Moor. Aber eine Fudgemischung nahmen wir doch noch mit.
- Fähnchen markieren Standorte___St. Pankratius________________Hübscher Pub
Wir wurden verlässlich nach Widecomb gelotst und da erst morgen der Bär respektive Hund steppt, war auch hier das Parken kein Problem. Schon weit vor dem Dorf waren große Flächen zum Parken ausgewiesen. Ich schätze mal eine Viertelstunde Fußweg bis auf den Festplatz scheint zumutbar. Ein Teil der Händler baute schon auf aber auch hier waren die Stellplätze für viele weitere Stände und Buden markiert. Wie jeden zweiten Dienstag im September werden die Interessierten hier einfallen. Im Shop des Naturschutzvereines kauften wir Weinglashalter für den Einsatz auf unebenem, weichem Untergrund zum Beispiel Picknickrasen. Für mich fielen ein Basecap und eine Mütze ab. Nachdem wir abschließend den Kirchhof umrundet hatten, fuhren wir weiter in Richtung „Two Bridges”.

- Widecomb und Umgebung
- Ein Felsprofil__________________Ein Fingerzeig_______________Und eine Lokomotive
Heidi hatte den Tip von einer Chorsängerin bekommen, die in England als Reiseführerin unterwegs ist. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem der für das Dartmoor typischen Felsansammlungen. Eine Gruppe jugendlicher Kletterer übte das sichere, bergsteigergerechte erklimmen der Felsgruppe. Von hier oben hat man einen ganz guten Überblick über die Landschaft. Gleich würden wir wieder im Blindflug durch die Gegend geleitet. An der Poststation der Zwei Brücken stiegen wir nur kurz aus, die beiden sehr alten Bauwerke zu betreten und abzulichten. Die Sonne schien, es passte alles.

- Poststation

- Die beiden Brücken
Auf dem Rückweg passierten wir wieder den ehemaligen Flugplatz, wir waren also auf dem richtigen Weg. Zum Abendessen gab es lecker Bratwurst mit Kartoffeln und Möhrensalat.
Good night!



