Schottland - 4. Juni 1993
The Trossachs
Den letzten Aufenthalt in den Highlands plazierten wir in den Trossachs, einem früher schier unzugänglichen Gelände, das von Rob the Roy, dem schottischen Robin Hood, unsicher gemacht wurde bzw. ihm als Versteck diente. Unterwegs hatten wir ganz gutes Wetter. Nur leider waren am Urquart Castle zu viele Leute (3 Busse), so daß wir gleich weiterfuhren nach Inverness. Dort machten wir einige Besorgungen. Länger als eine Stunde ging unser Parkschein nicht und als wir zurückkamen, waren die Ordnungshüter schon am Werke. Wir fuhren am Ostufer des Loch Ness in Richtung Süden das letzte Mal single track road. Später hielten wir am Loch Tay unsere Mittagstafel. Die Enten machten es sich vor unserem Tisch bequem und ein kleiner Spatz stibitzte Krümel vom Tisch. Wenn die Wasserskifahrer nicht solchen Lärm gemacht hätten, wäre es die blanke Idylle gewesen. Gegen 17.00 trafen wir ins Strathyre ein. Inzwischen nieselte es und Heidi hat so gar keine Lust auf einen kleinen Spaziergang. Wir sind aber doch noch für eine gute Stunde rausgegangen. Länger ging's nicht, da um 19.00 Uhr das Dinner aufgetragen wurde. Heidi meinte, ich spinne, das Jacket anzuziehen. War auch nur ein Spaß. Nach dem Essen unterhielten wir uns angeregt mit einem neuseeländischen Ehepaar. Sie reisen dann über Honolulu und die USA zurück (oder umgekehrt). Abends habe ich das Tagebuch wieder auf Vordermann gebracht und Heidi hat den Muppet-Opas beim Fernsehen Gesellschaft geleistet. Am elektrisch geheizten Kamin mit einem guten Whisky ist zwar nicht ganz orginal, aber auch daran könnte man sich notfalls gewöhnen.

- Urquart Castle vom Parkplatz aus
Jost



