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Rückflug

Sonnabend
2. Juni 2012

 
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Sardinien adé

Ein letztes Mal für diesen Urlaub orgelte uns mein Handy aus dem Schlafe. Um 7.00 Uhr hieß es raus aus den Federn, wobei es hier keine Federn gibt sondern nur die typischen Laken zum Zudecken, die man über die Tagesdecke schlägt, wenn es kalt ist. Nach der Morgentoilette frühstückten wir in aller Ruhe, denn wir hatten gestern gut vorgearbeitet.

Und tatsächlich hatten wir pünktlich kurz vor 9.00 Uhr unser Gepäck im Auto verstaut. Wir verabschiedeten uns von den Würzburgern, die später auch noch nach Olbi fahren würden, aber nur um dort eine weitere Woche zu verbringen. Von Mario war weit und breit nichts zu sehen, also dann arrividerci.

Die Straßen waren leer, wie wir es nur wünschen konnten, was dazu führte, daß wir schon gegen 11.00 Uhr in Olbia eintrafen. Wir hatten also noch reichlich Zeit, fuhren erstmal am Flughafen vorbei, suchten uns ein Café und genossen die Cappuccini. Nur tanken mußten wir noch. Die Tankstelle an der Schnellstraßenauffahrt verpaßte ich, was sich als Fehler herausstellen sollte, denn denn am Flughafen selbst gibt es keine. Uns blieb nur, zu wenden und erneut in Richtung Stadt zu fahren. Dem Schild "Centro" folgendgerieten wir in eine Gartensiedlung, aus der wir aber wieder herausfanden. Nach rechts und weiteren 300 Meternerreichten wir eine Tankstelle, die garnicht besetzt war und irgendeine spezielle Kreditkarte für die Bezahlung des gezapften Kraftstoffes voraussetzte, also wieder nix.

Am nächsten Kreisverkehr konnte ich dann endlich eine große Tankstelle an einer der abgehenden Straßen ausmachen. Dort bekamen wir zu guter letzt unseren Tank gefüllt und konnten frohgemut zur Rückgabe des flotten Fiat Punto schreiten bzw. fahren. Die Aktion verlief ohne die geringsten Komplikationen und dazu noch ausgesprochen zügig. Noch vor 12.00 Uhr konnten wir unsere um 500 Gramm leichteren Koffer aufgeben.

Vor dem Flughafengebäude fanden wir eine schattige Bank, auf der wir uns niederließen, um unsere mitgebrachten Schinkenbrote zu verspeisen. Wasser hatten wir so reichlich, daß wir eine Flasche an die Eisverkäuferin verschenkten. Und plötzlich sah Heidi unseren Wohnungsbetreuer Mario, wohl irgendetwas suchend, herumlaufen. Ich rief nach ihm und so ko0nnten wir uns doch noch persönlich von ihm verabschieden. Mario suchte einen Urlaubsgast, den er vom Flughafen abholen und nach Santa Maria bringen sollte. Auch solche Aufgaben erledigte er also und hatte entsprechend wenig Zeit, da er seinen Gast bisher nicht hatten ausfindig machen können. Nach dem Essen gönnte ich mir ein Eis und anschließend begaben wir uns durch die Sicherheitskontrolle zum Abfluggate 2.

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Über den Alpen______________muß die Freiheit_____________wohl grenzenlos sein

Unser Flugzeug war überpünktlich und da wir offensichtlich vom Rückenwind gen Heimat getragen wurden, landeten wir schon um 15.00 Uhr und damit eine halbe Stunde eher als geplant in Schönefeld. Maximilian war schon auf dem Weg, uns abzuholen, wobei er den neuen Blitzer vor dem Flughafen Schönefeld übersah. Ich hatte das Ding allerdings das Ding auch völlig verdrängt, denn sonst hätte ich ihn natürlich warnen können. Vor drei Wochen hatte unser Taxifahrer ausführlich über den Blitzer referiert. So ist das manchmal. Ansonsten klappte alles bestens. Wir warteten am Kurzzeitparkplatz, auf dem man satte zehn Minuten kostenfrei parken darf. Danach sind die Preissteigerungen exorbitant. Das brauchte uns aber nicht zu interessieren.

Während Heidi sich um die Wäsche kümmerte, fuhren Maximilian und ich zum Einkaufen. Es war, schon als wir abreisten, nichts mehr da und inzwischen auch nichts hinzugekommen. Abends erzählten wir Maximilian von unseren Urlaubserlebnissen und wunderten uns, daß wir Florian nicht erreichen konnten. Wie sich später herausstellte, war der Lumich mit Matthias mal schnell nach Kuba gedüst. Es hatte da ein tolles Flugangebot gegeben, das sie nicht ablehnen konnten. Gute Nacht!

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