Nepal - Mittwoch, der 16. Oktober 2024

- ______________Qatar
Abflug vom BER
Bis wir um 13.05 Uhr das Haus verließen, war noch einiges zu tun. Nach fast neun Stunden Schlaf frühstückten wir in aller Ruhe. Nach dem Abwasch, einschließlich der Kühlschrankfächer, bei Rückkehr sollte alles vom Saubersten sein, erhielten unsere Balkonhibisküsse ihren Winterschnitt und den Stellplatz im Pflanzenkeller. Dazu gesellte sich, nur leicht gekürzt, der falsche Pfefferbaum. Zum Mittagessen holte ich uns einen Dönerteller mit Pommes und Salat, der für uns beide reichte.
Die Fahrt zum Flughafen war recht komfortabel – mit der 17 bis zum S-Bahnhof Schöneweide und von dort mit dem Flughafenexpress FEX zum BER. Wie geplant trafen wir um 14.00 Uhr am Flughafen ein. Der Flieger sollte um 16.00 Uhr abheben, wir hatten also genügend Zeit, zumal ich für 14.15 Uhr die Priority Lane für die Handgepäckkontrolle gebucht hatte. Wir brauchten nur noch das Gepäck aufzugeben, denn das Checkin hatte ich gestern schon online erledigt. Das mit der Priority Lane klappte allerdings nicht völlig reibungslos. Erst waren wir an der falschen Lane, und dann hatte ich zwar unsere Namen angegeben, aber bei mir nicht ticketidentisch. „Jost” taucht dort als dritter Vornamen wegen Platzmangels nämlich gar nicht auf. Die freundliche Flughafenarbeiterin löste das Problem schnell.

- Sonnenuntergang
Im Dutyfreeshop schlugen wir diesmal wieder zu, etwas für Heidi und etwas für mich. Der Start erfolgte mit zehnminütige Verspätung, aber da wir in Doha eh viereinhalb Stunden Aufenthalt würden genießen dürfen, kam es darauf nicht an. Der Sekt und der Shiraz schmeckten und das Filmangebot war breit. Ich werde vielleicht mal eine Matrix-Folge schauen, um die sechsstündige Flugzeit zu verkürzen. Bisher paßte alles. Das Essen war schmackhaft, trotz der Plastikassietten. Dafür gab's Metallbesteck. Und die Zitronencreme war ein gelungener Abschluß. Der Service war wirklich gut.

- Anflug auf Doha
Was später auf dem Flughafen in Doha allerdings blöd war, daß wir nicht direkt zum Transfer gehen durften, sondern wir eine neue Sicherheitskontrolle passieren mußten. Wieder alle Flüssigkeiten raus, und Heidi hatte ihr Schweizer Messer „Heidi” im Rucksack. Das hatte sie erst im Flieger vorhin bemerkt. Sie durfte ihr Messer glücklicherweise behalten. Die Klinge war kurz genug. Aber die Flasche Jubi ging voll verlustig, weil ein Fluggast sich unbemerkt ihrer bemächtigt hatte, als sie zum Nachchecken umgeleitet worden war. Als wir an dem Kontrollschalter ankamen, war sie schon weg. Kurze Zeit später tauchte eine aufgerissene Dutyfreetüte mit einer halb geleerten Johnny Walker Flasche auf. Wir verzichteten. Sowas darf natürlich nicht passieren. Ob der Typ mit dem Kümmel klarkommt, bleibt offen. Vielleicht merkte er sowieso nichts mehr. Hier in Doha gab's keinen Ersatz und in Kathmandu wird's auch nicht besser aussehen. Jetzt um 1.11 Uhr Ortszeit warteten wir bei einem Tiger Bier für 53,- QR auf unseren Weiterflug.
Gute Nacht!


