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Anreise

Sonntag
23. August 2015

 
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Regen über Santiago de Compostela

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____Santiago

Dieses Jahr fahren wir das allererste Mal an einem Sonntag in Urlaub, dies ist der unterirdischen, sonnabendlichen Flug­an­bindung Santiago de Compostelas und ganz Galiciens an Berlin geschuldet. Direktflüge gibt es nur sonntags. Anderer­seits hatten wir so am Sonnabend alle Zeit der Welt, die Koffer zu packen.

Und so hatte die Hektik am sonntäglichen Morgen keine Chance aufzukommen. Das Taxi nahm uns pünktlich um 9.05 Uhr in Empfang und brachte uns bestens nach Tegel. Alles lief total ent­spannt. Einziger Wermutstropfen blieb der für unseren Urlaubsort angekündigte Dauerregen. Der trübte Heidis Laune etwas ein, da half auch das neue Par­füm­fläschchen „Grüner Tee” kaum. Der Flug verlief ruhig und wir schliefen sogar ein wenig.

Wach wurden wir über irgendeinem Meer. Ohne die sonst üblichen, die Flugroute darstellen­den Monitore oder informellen Ansagen, tappten wir völlig im Dunkeln. Von der Logik her tippte Heidi auf die Biskaya. Bevor wir in die dicken Regenwolken eintauchten, versuchte ein Regenbogen, uns den Regen erträglicher erscheinen zu lassen. Am Boden jauchte es dann richtig. Zum Glück dockte die A320 an einer Brücke an und wir blieben vorerst trocken.

Der Passagierstrom wird hier durch den Abflugbereich gelenkt, was die Möglichkeit eröffnet, auch den hiesigen duty free shop zu nutzen. Wir fanden jedoch nichts, was wir hätten mitnehmen wollen. Trotzdem eine angenehme Variante. Die Koffer erschienen entgegen den bisher erlebten spanischen Verhältnissen superschnell. Jetzt brauchten wir nur noch unseren Mietwagen. Der Shuttlebus von „SOLMAR” würde uns vom Oberdeck eine Etage höher abholen, erklärte uns die Dame an der Information.

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In der Leihstation

Das stand so auch auf dem Voucher, inklusive der anzurufenden Telefon­nummer. Aha. Die Leere auf der Ebene 1 ließ Heidi an eine graue Mond­landschaft denken. Aus der verspro­che­nen Minute wurden zwar fünf aber uns drängte ja niemand, nicht einmal das Wetter, denn wir hatten die Ebene 2 über dem Kopf. Der für uns reservierte, kleine KIA Picanto hat zwar erst 4000 Kilometer runter, ist aber so klein, daß ich die Rücksitze umklappen mußte, um die Koffer ins Auto zu kriegen. Von Kofferraum kann bei 206 Litern auch nicht wirklich die Rede sein. Navi eingebaut und ab ging es.

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Vor dem Restaurante
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Beim Bezahlen

Unterwegs kehrten wir in ein Restaurante ein, denn die paar gesalzenen Mandeln, die wir im Flugzeug verzehrt hatten, waren inzwischen verbrannt. Im „U Val de Borcala” wurden wir bestens und aufs Freundlichste bedient. Sämtliche Gerichte waren zu unserer vollsten Zufriedenheit bereitet. Für 20,-€ kann man es sich nur so wünschen. Jetzt kam sogar die Sonne raus und nur ein kleiner Schauer erwischte uns kurz vor unserem Eintreffen in der „Casa Ceferinos”.

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Blick aus dem Fenster

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Unser Zimmer...
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...und das Bad

Unser Zimmer ist nicht so riesig, hat im Bad aber immerhin eine Jacuzziwannecimg3424.jpg
In Benutzung
. Wir richteten uns ein, riefen Maximilian an und gingen vor dem Abendmahl noch ein wenig spazieren.

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Hórreos_____________________Das Hotel von hinten____________Die Kirche mit Hof

Da hier der Sohn des Hauses der am besten englisch sprechende, helfende Fami­lien­angehörige ist, blieb die Interpretation der Speisekarte an uns hängen. Die Salate waren akzeptabel, aber meine Fritten und Heidis Fischbällchen waren unglücklich frittiert worden, jedenfalls nicht gar. Nachdem meine Fritten nachgearbeitet worden waren, war das Filet stark abgekühlt. Heidi hatte auf die Renaissance ihrer Fisch­bällchen verzichtet. Wir werden intensiv nach Alternativen für unser Restaurante suchen müssen.

¡Buenas noches!

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