Costa Rica - 22. März 2024
Wieder Regenwald und Bootspartie
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- Fotolehrgang____________________Ein Tukan_______________________Ein Montezumastirnvogel
Schon vor dem Frühstück war eine amerikanische Fotogruppe am arbeiten. So zehn Meter von der Terrasse entfernt hatte das Hotel einen Hohenpfahl installiert, an dem jeden Tag ein neuer, quer verlaufende Ast mit Bromelien installiert wurde. Diese Einladung an die Vogelschar wurde gut angenommen und die angebundene Bananenstaude tat ein Übriges.
Nach dem erneut sehr guten Frühstück wurden wir von Miguel durch den hiesigen Wald geführt. Diesmal bedurfte es einer ungewöhnlichen Vorbereitung. Die
Wanderschuhe blieben in den Stuben und es wurden
Gummistiefel 
Gestiefelt und Gespornt
verteilt, dazu noch ein Wanderstock. Der Grund dafür war der matschige Untergrund in dieser Waldregion. So ausgerüstet konnte ja nichts mehr schief gehen.
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- Der Erdbeerfrosch___________________Ein Rotkappenpipra

- Stelzwurzelpalme

- El Pene del Diabolo
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- Das Wasser läuft____________________Große Urameisenart
Zum einen fanden wir wieder einen Erdbeer- oder Jeansfrosch und diesmal hab ich ihn auch geschossen. Miguel zeigte uns die Wandererliane und ihre Funktionsweise.
Falls jemand Durst hat, kann ihm mit der Liane geholfen werden. Wir entdeckten auch noch einige Vögel, die ich bisher noch nicht erwischt hatte. Hier sollte man übrigens
generell darauf achten, sich nicht an irgendwelchen Bäumen oder Ästen abzustützen, ohne diese vorher genau betrachtet zu haben. Die Bullet-Ameisen könnten sich darauf befinden
und ein Biß dieser Ameisen sorgt für 24 Stunden andauernde, extrem starke Schmerzen. Also Vorsicht. Auch deshalb hatten wir unsere Wanderstöcke. Und der Kampferbaum
besitzt die interessante Eigenschaft, eine
brennbare Substanz 
Demonstration durch Miguel
am Stamm auszuscheiden.

- Sie ruht sich aus

- Er spinnt
Auf dem Gelände unserer Lodge konnten wir unsere Gummistiefel nach dem Abwaschen wieder ausziehen. Dabei entdeckte ich ein recht großes Spinnennetz, das von einem Pärchen der goldenen Seidenspinne bewohnt wurde. Sie saß entspannt in der Mitte und er sponn gerade seine Beute ein. Zum Mittag aßen wir den Rest unseres Brotes, bevor wir um 13.30 Uhr zu einer weiteren Bootspartie auf eigene Kosten (2x 45$) aufbrachen. Der alternative Anbieter (35$) hatte heute Früh abgesagt.
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- Alle an Bord_____________________Ein Kiebitz______________________Ein grüner Ibis
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- Ungesunde Beute_________________Kuhreiher_______________________Gelbstirn-Blatthühnchen
Fabio brachte uns zur Ablegestelle und Miguel übernahm die Tiererkennung am Bug. Binnen zweieinhalb Stunden brachte uns die Crew auf dem San Carlos bis zum nicaraguanischen Grenzflußrio San Juan. Unterwegs konnten wir mit Miguels Hilfe wieder viele Wildtiere entdecken und ablichten.
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- Das Wassertaxi___________________Spitzkrokodil____________________Rotbrustfischer
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- Nacktkehlreiher__________________Schmuckreiher___________________Großer roter Ara
Unterwegs trafen wir auch ein Wassertaxi. Da es hier eher wenige Brücken gibt, müssen die Leute sehen, wie sie von einem Ufer zum anderen kommen, von der Arbeit nach Hause und umgekehrt. Dazu werden in den meisten fällen kleine Ruderboote benutzt. Diese müssen natürlich optimal ausgenutzt werden. Dann beobachteten wir wieder Flora und Fauna. Sogar große, rote Aras konnten wir sehen, allerdings war die Entfernung zu Ihnen doch schon erheblich.
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- Hinten Nikaragua_________________Gastliches Haus__________________Der Kaimankopf
Im Dorf an der Einmündung hatte die Schänke von Miguels Vater heute geschlossen, so daß wir am östlichen Ufer an landeten und von Miguel mit Getränken
versorgt wurden. Fast alle bestellten einen Saft,
Ungewöhnliche Farbe
der aus Pitaya und Ananas frisch hergestellt wurde.
Selbst an diesem abgelegenen Grenzort patrouillierten die zwei hier eingesetzten Polizisten mit ihrem Auto, beachteten uns allerdings nicht. Als ich zum Bezahlen an den
„Tresen” ging, begrüßte mich ein Skelettierter Kaimankopf. Und die Toilette 
Immerhinwar besonders rustikal. Aber der Saft schmeckt ausgezeichnet.

- Aufbruch zurück
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- Die Grenzstation____________________Abendstimmung

- Fast voll
Gegen Dreiviertelfünf brachen wir dann wieder auf. Also das Boot legte mit uns ab, um stromaufwärts in Richtung Lodge zu steuern. Dies geschah alles unter den Augen der nicaraguanischen Grenzstation. Wir hätten nicht gedacht, daß wir eine gute Stunde brauchen würden, um diesmal ohne große Schlenker und Fotoschleifen an unseren Zielpunkt zu gelangen.
Das Abendessen war wieder sehr gut in leichter Abwandlung des Vorhabens. Die Kaimanführung konnte Heidi immer noch nicht vom Stuhl reißen und so plätscherte der Abend mit Lesen, Schreiben und Rechnen – Scherz – Quatschen bei einem Gläschen Rotwein in Richtung Nachtruhe.
Buenas noches!



