Costa Rica - 19. März 2024

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Der ideale Vulkan - Arenal
Abfahrt war wieder gleich nach dem Frühstück mit dünnem Kaffee um 8.00 Uhr. Die Fahrt entlang des Arenalsee mit dem kegligsten, jüngsten und aktivsten Vulkan des Landes war sehr abwechslungsreich. 2010 war er das letzte Mal ausgebrochen. Weil wir den Kinderregenwald und den Arenalsee nördlich umfahren mußten, dauerte die Tour runde drei Stunden.
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- Unspektakuläre Kaffeepflanzen_________Ein Windrad von vielen_______Hungrige Nasenbären
Unterwegs hielten wir drei Mal. Eine Kaffeeplantage ließ uns näher herantreten. Die Ernte war zwar schon vorbei aber die Blüten noch nicht am Welken. Es wurde sogar eine runde Kaffeebohne gefunden. Die Besonderheiten rund um den Kaffee erläuterte später unserer Reiseleiterin. Aber erst mußte Jutta verarztet werden, denn sie war in ein Ameisennest getreten, was ein heftigen Gegenangriff, augenscheinlich sehr schmerzhaft, auslöste. Eine Ansammlung von Windrädern wollte auch von einigen abgelichtet werden, was zum zweiten Halt führte. Der dritte Halt galt einer Nasenbärensippe. So zehn, fünfzehn Nasenbären hielten sich da regelmäßig in der Nähe eines Verkaufsstandes hinter einer Brücke auf. Berge von grünen Kokosnußschalen schienen sie anzulocken. Foto um Foto füllten die Speicherchips.
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- Die Deutsche Bäckerei_____________________________Sehr schweizerisch
In der Deutschen Bäckerei in Nuevo Arenal speisten wir angenehm zu Mittag. Bei der Wärme war so ein Snack zum Kaffee gerade richtig. Auf dem weiteren Weg passierten wir dann eine Schweizer Gemeinde. Der Gründer war hierher ausgewandert, hatte eine Hotelanlage gebaut und die entfernteren Lokationen sogar mit einer Eisenbahn verbunden. Wir schossen ein paar Fotos im Vorbeifahren.
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- Ein Kapuziner________________Hübsches Tier_________________Die Eidechse

- Am Parkplatz
Vom Parkplatz am Fuße des Arenal starteten wir dann unsere Fotowanderung durch den hiesigen Regenwald.
Es wurden wieder diverse Tier- und Pflanzenmotive genutzt. Seltenste, kleinste
Honigbienen, 
Sie bauen Nistschläuche
deren Honig so heilsame Wirkung hat, daß er bei der Augenheilkunde genutzt wird, fanden wir direkt am Einstieg zum Wanderweg in einem Bushäuschen. Meist wurden Vögel abgebildet, dann
folgten Affen, eine Schlange und eine Eidechse. Es gibt wohl sehr viele, durchaus gefährliche Giftschlangen, aber auch ein gutes Antiserummanagement vor Ort. Alles gut.
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- Sehr kegliger Arenal_____________________________Warten auf'n Bus
Am Ende des Wanderweges standen wir an einem Aussichtspunkt, von dem aus auf der einen Seite der Vulkan und auf der anderen der See beäugt werden konnte. Ich denke, ganz nahm der Vulkan seinen Häubchen nicht ab. Endlich ging's weiter nach La Fortuna. Durch den Abriß einer Brücke wurde unsere Anfahrt zum neuen Hotel unwesentlich verlängert. Die Zimmer sind hell, nicht so groß wie im letzten Hotel, bis auf die Dusche. Es blieb eine knappe Stunde bis zur Abfahrt zum Abendessen um 18.45 Uhr. Margit hatte Plätze in ihrem absoluten Lieblingsrestaurant bestellt. Wir richteten uns ein und machten uns frisch, die große Dusche zu zweit nutzend.
Das Restaurant „Selva Rustica” lag etwas abseits der Hauptstraße und war riesig aber locker und luftig. Wir saßen erneut alle achtzehn Gäste an einer einzigen langen Tafel. Heidi wählte Thunfilet mit Ingwer-Knoblauch-Sauce. Für mich war auch wieder Fisch die erste Wahl und zwar eine Variante mit Schrimps gefüllt, übersetzte unsere Reiseleiterin. Im Endeffekt waren je drei Schrimps in die zwei Fischfiletstücken eingerollt. Keine schlechte Idee und sehr schmackhaft.
Wir bestellten uns noch eine Portion Churros als Postre. Die Churros selbst waren top, aber für den aufgerufenen Preis mußten noch extra Dips herhalten, die aus gesüßter Kondensmilch und einer Kakaovariante der selben bestand. Der Espresso wurde von Heidi abgelehnt und ich durfte das als zu sauer eingestufte Täßchen austrinken. Ich ertrug es wohlwollend. Bei einem Glas Rotwein klang der Tag auf der Terrasse aus.
Buenas noches!



