Unser erster Urlaubstag
Dieser unser erster Urlaubstag begann mit dem 6.00 Uhr Läuten der nahen (natürlich katholischen, wie ich später noch feststellte) Kirche in Meitingen, so daß man aus dem ansonsten bequemen Post-Hotel-Bett flüchtete... Matthiesens haben dank gesunden Tiefschlafs nichts gehört. Unser Post-Frühstück wurde mit der Frage der "Mamsell" eingeleitet: "Hätten Sie noch'n Ei g'wollt?" - im besten Bayrisch natürlich! Heinz verstand: Möchten Sie noch ein Ei-Gold? worunter er Rührei verstand und dieses auch erwartete! Welche Enttäuschung über das unversehrte Ei. Dabei war das alles in allem frühstücksmäßig i.O. - schlicht und ergreifend!
Unsere Weiterfahrt via die nieder-, später oberbayerischen Landstraßen ist eine Augenweide: Butterblumenwiesen, schneebedeckte Höhenzüge, schickes Schnitzwerk an den Häusern, Kitschiges und Idyllisches, Landschaft ohne Ende bei alpinen 7°C! Auf einem kurzen Halt fand ich, wie Jost meinte, einen alpinen Spargel - wird getrocknet.
Je weiter wir nach Süden kamen, desto freundlicher, wärmer, sonniger wurde es.

- Es wird wärmer...

- ...und wärmer
Schließlich war es so warm, daß unser Kühler kochte. Mit diesem Kühler durch Firenze, meist zwischen 2 Vespas, Rädern oder anderen Kfz, sozusagen auf Tuchfühlung. Vom schönen Florenz leider nichts gesehen... Dafür Stau!
Um 21.00 Uhr glückliche Landung im "Ariston" in Livorno, Piazza de la Repubblica ... früher und sicherlich demnächst Erstes Haus am Platz, doch noch darf man den Finger nicht vom Knopf nehmen, damit der Fahrstuhl einen auch wirklich hochfährt, und das im Tempo 1 Meter pro Stunde.

- Exklusiv

- Lecker Wein
In der "Goldenen Pinie" gab's für uns ein gutes italienisches Nudelessen, große Pizzen und leckeren Wein, alles zu einem richtig angemessenen Preis, so daß wir gegen Mitternacht alle todmüde und glücklich ins Bett fielen.
Barbara



