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Ciao Italia

Sonntag
30. Mai 2004

 

Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn

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Am Morgen danach

Das Handy klingelte pünktlilch um 7.30 Uhr, denn es hatte die Funktion des Weckers übernommen. Trotzdem kam das Geläute ungelegen, zumal ich mit der Bedienung der Bedienung der Schlummerfunktion etwas daneben griff. Nach kurzer Zeit piepte es also erneut. OK, OK wir stehen ja schon auf.

Gefrühstückt wurde vor dem Begleichen der Hotelrechnung im Café nebenanFür 6,-€ pro Nase genossen wir ein wirklich leckeres und reichliches Frühstück. Den Portier fragten wir nach einem Bäcker, denn wir brauchten noch etwas Wegzehrung. Während die Frauen unsere Vorräte auffüllten, reinigte die LSR (Livornoer Stadtreinigung) die Piazza de la Reppublica von den massenhaften Resten der letzten Nacht. Willi quetschte die gefundene Tröte aus und begrüßte so die erfolgreichen Frauen vehement. Die Autos hatten die letzte Nacht übrigens entgegen aller Befürchtungen völlig unbeschadet überstanden.

Wir starteten gegen 9.20 Uhr in Richtung Heimat. Beim Tanken wurde es noch einmal spannend, denn der Kassenautomat hatte zwar meine 20€ geschluckt, wollte aber die ausgewählte Säule 2 nicht aktivieren. Mit Willis Hilfe schwenkten wir auf Säule 3 um und schon klappte es auch mit dem Benzin. Dann tankte auch Günter und ich schob nochmal 10€ nach, was leider etwas zuviel für unseren Tank war. Zum Glück hatte Günter noch Platz. Nach weiteren acht bis zehn am Wege liegenden Tankstellen fuhren wir auf die Autostrada erstmal in Richtung Genua.

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nett, nett

Der Marmor von Carara imitiert immer noch den Schnee. Zügig kamen wir in Richtung Florenz voran. Ein kleinerer Stau löste sich schon wieder auf, nachdem die Unfallwagen verladen worden waren. Ansonsten wurde alle zwei Stunden eine Pause eingelegt. Wir fuhren etwas zu früh von der Autobahn ab, kurvten hinunter nach Innsbruck und später wieder hinauf in Richtung Mittenwalde. Dabei bendelte Günter mit einem Cabriofahrer an, dem es zu gut zu gehen schien, bis ihn die Polizei herauswinkte. Kurz vor der Grenze füllten wir preiswert unsere Benzinvorräte auf und ich fotografierte die Bergwelt bei bester Fernsicht - grandios. Durch Garmisch bzw. Partenkirchen, wir waren um 16.44 Uhr in Deutschland eingeritten, ging es entlang der B17 gut vorwärts. erst in Landsberg stoppte uns ein durch die dortigen Stadtväter provozierter, gehegter und gepflegter Stau für eine halbe Stunde. Dadurch verzögerte sich unsere Ankunft in Langenreichen auf 19.15 Uhr.

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Wilko am Grill

Der Grill brannte schon. Matthies kamen, nachdem sie ihr Gepäck in der "Neuen Post" abgestellt hatten. Das Fleisch war lecker und der Birnengeist edel. Später kam noch Martin - Osts Vermieter - auf ein Bier herüber. Wir saßen also den ganzen Abend draußen und berichteten von unserem Urlaub. Auch die Bilder kamen gut an. Und im Gedanken waren wir noch immer auf Korsika. Ach schön war's!

Jost








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