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Abreise

Sonnabend
31. August 2019

 
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_____Berlin

Eine außerordentliche Reise geht zu Ende

Da es sich nicht wirklich lohnte beziehungsweise sinnvoll erschienen, sich hinzulegen, las Heidi ihr Buch weiter und ich schrieb Tagebuch, bis es Zeit wurde, in die Lobby zu fahren. Alles verlief, wie es Yasha vorausgesagt hatte.

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Weinflasche am Flughafen

In der ameri­ka­ni­schen Botschaft brannte noch Licht und man konnte vom Bus aus sogar in einige Büros schauen. Das war ver­wunderlich. Eine Hürde war dann doch noch zu überwinden oder besser eine Schranke. Die einzige Schranke für Busse öffnet sich nämlich nicht und Ashot suchte einen Verantwortlichen, den er aber an der erhofften Stelle nicht antraf. Die so verlorene Viertel stunde warf uns nicht aus der Bahn, denn wir waren immer noch recht zeitig un­ter­wegs. Nach der Kofferübernahme ver­ab­schiedeten wir uns von Ashot, der hier nicht länger stehen darf als unbe­dingt nötig. Dorothea übergab ihm unser Andenken und schon brachte uns Yasha zur Gepäckaufgabe. Eingecheckt hatten wir ja schon gestern im Hotel.

Es lief alles wie am Schnürchen und wir bekamen auch die roten Aufkleber auf die Koffer, die eine bevorzugte Behandlung beim Umladen in Wien garantieren sollten. Wir würden dort planmäßig nur eine halbe Stunde Zeit zum Umsteigen haben und das mit Paßkontrolle und allem Pipapo. Wir werden es erleben, war mein Gedanke. Im Duty Free setzten wir noch unsere letzten DRAM in Ararat um. Unser Geld reichte nur für zwei Flaschen, Sigi hatte ein Dreierpack gewählt. An der Kasse dauerte es eine Weile, bis klar wurde, daß sie das Gewünschte nicht bekam, da pro Passagier nur eine Flasche erlaubt war. Sehr selt­sam.

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Aufwiedersehen

Der Start fand fast pünktlich statt, da war sie wieder die Viertelstunde. Aber irgendwie hatten wir Rückenwind oder sonstige gute, unplanmäßig günstige Bedingungen. Jedenfalls landeten wir sogar eine Viertelstunde eher als vor­gesehen. Das war auch gut so. Alle schafften ihre Anschlußflüge, obwohl wir uns unterwegs zu den neuen Ab­flug­gates alle untereinander von denen ver­ab­schie­deten, die nicht mit uns nach Berlin flogen. Alles bestens.

Als dann selbst in Berlin sämtliche Koffer aller Berliner Mitreisenden ein­ge­troffen waren, brauchten wir uns nur noch ein Großraumtaxi zu greifen, da­mit wir Frank mit­neh­men konnten, der in Biesdorf und damit sozusagen um die Ecke wohnt. Was soll ich sagen? Ein perfekter Urlaub ging schon wieder zu Ende, aber wir werden uns lange an diese Reise und die Truppe erinnern.

Guten Morgen - Bari Luiz!

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