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Orgiva

Donnerstag
28. Mai 2009

 
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Wochenmarkt

Heute war der Besuch des Wochenmarktes geplant. Schon bei unserer Anreise lag ein Zettel auf dem Tisch, der darauf hinwies. Auch Piluka hatte davon erzählt und sogar im Reiseführer war ein Hinweis zu finden. Wir waren also ziemlich neugierig. Gleich nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß los. Es wurde uns schon ziemlich warm auf dem Weg, die Sonne schien wie immer gnadenlos auf uns herunter.

In Orgiva angekommen, mußten wir erstmal etwas suchen. Direkt auf dem Marktplatz waren keine Stände zu sehen aber die Leute schleppten schon Taschen und zogen bepackte „Einkaufswagen”-Taschen hinter sich her. Noch eine Ecke und schon kamen die ersten Stände in Sicht. Es ging los mit Klamotten und Taschen. Ein Afrikaner betrieb seinen Stand und schon hatte ich die Taschen in Augenschein genommen. Eine nette Auswahl; besonders - es gab grüne Taschen. Nach einigem Hin und Her, ich konnte mich nicht so richtig entscheiden, nahm ich hald die grüne und die gelbe. Besser so als beim berühmten Blusenkauf.

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Obst und Gemüse
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Klamotten ohne Ende

Wir gingen weiter - ein schöner Markt. Es gab Ohrringe und anderen Schmuck, eine Menge frisches Obst und Gemüse. Alles sah schön frisch aus. Gut, daß Jost seinen Rucksack mit hatte. Nach kurzer Zeit hatten wir eine Honigmelone, 2kg Tomaten, 1kg kleine Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und Nüsse, getrocknete Aprikosen und Cranberries eingepackt. Man hätte nur kaufen können und das zu so guten Preisen.

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Hülsenfrüchte
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Und Gewürze

An einigen Ständen wurden Gewürze und verschiedene Hülsenfrüchte angeboten, direkt aus den Säcken wie auf einem orientalischen Markt. Man konnte sich mit allem eindecken, was die Küche so braucht. Und Kleider, Hosen, Schuhe usw. gab es auch. Ein duftender Hähnchengrill verlockte uns und für 8,-€ nahmen wir ein heißes Hähnchen mit Soße mit. Nach einer guten Stunde war der Rucksack gefüllt und an den Händen trugen wir noch Beutel.

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Schokokugeln gefällig?

Nun reicht's! Erschöpft ließen wir uns vor einem gutbesuchten, orienta­li­schen Café nieder. Leider kein Bier - kein Alkohol. Wir bestellten uns zwei frisch gepreßte Oran­gensäfte und waren damit sehr zufrieden. Das Betrachten des Publikums in diesem Café war dann auch nochmal sehr interessant. Ein Querschnitt durch die augenblicklichen Bewohner von Orgiva und Umgebung. Es gab ein paar englische Damen, dann einen Tisch mit einer typisch englischen Familie mit zwei Töchtern mit schrecklichen Hüten. Dann die unter­schiedlichsten Aus­stei­gertypen, jung, alt, etwas abgerissen und gestylt. Dazu lief ein Yogi in schwarzer Kluft herum und verkaufte selbstgemachte Schokokugeln aus einer Kiste. So ein bunter Haufen und wir Normalos dazwischen.

Nach der Rast brachten wir unsere Einkäufe nach Hause. Es folgte eine Ruhepause mit Tagebuchschreiben und Lesen. Irgendwann bekamen wir Hunger und aßen die Hälfte des Hähnchens zu dem Kartoffelsalat von gestern.

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Der malerische Pool...
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...kann zur Falle werden

Gegen 16.00 Uhr wollten wir die Badefreuden im Swimmingpool der Finca di Matteo genießen. Piluka und Did kümmern sich um das Grundstück und die Eigentümer kommen erst am 7. Juni zurück. Der Pool wird gereinigt und gewartet und keiner badet darin - also konnten wir ihn nutzen. Für zwei Stunden planschten wir im 24°C warmen Naß und retteten dabei einer verirrten Heuschrecke das Leben. Ich tat etwas gegen mein schlechtes Gewissen und lernte zwischendurch etwas Englisch.

Den Abend verbrachten wir mit unseren Büchern aus dem hiesigen Bücherregal. Jost liest Mankell - Tiefe und ich habe ein Buch von Judith Lennox gefunden und lese Tildas Geheimnis. Zwischendurch gab es noch Eis mit Erdbeeren und den rest vom Hähnchen.

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Konkurrenz tritt auf

Heute Abend hatte sich zu unserer Katze, welche mit Hähnchen verwöhnt wurde, noch ein kleiner Hund gesellt. Er hatte wohl den Duft vom Essen erschnuppert und saß gespannt bereit. Leider gab ihm die Katze nichts ab und er mußte dann doch etwas herumbellen. Irgendwann haben wir ihn dann verscheucht. Die Katze bleibt uns aber treu.

Nach drei Gläsern des hiesigen Weins von der Küste, ich war schon leicht angeschwipst, gingen wir kurz nach 24.00 Uhr schlafen.

Heidi

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