Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild

Kogelberg

Sonntag
30. Oktober 2005

 

Wandern im Kogelberggebiet

cimg4668.jpg
Auf geht's
cimg4671.jpg
Fußball im Townchip

Den Frühnebel hatte Markus schon angekündigt. Als wir in Richtung Hermanus aufbrachen, begann sich der Nebel zu lichten. Entlang der wunderschönen Küstenstraße fuhren wir genüßlich gen Kogelberg. Trotz des gemütlichen Tempos verpaßten wir die Einfahrt zum Naturschutzpark. Laut unserer sehr groben Karte sollte es auch am Ortsende von Kleinmond einen Einstieg in die Wanderregion geben. Ich bin mir 100%ig sicher, daß wir auf dem richtigen Wege waren. Leider verlief dieser Weg über einen Campingplatz und dort mangels Wegweiser im Sande. Also kehrten wir um und parkten direkt auf dem Parkplatz in der Kurve vor der Einfahrt zum Nationalpark.

cimg4673_1.jpg cimg4693_1.jpg cimg4696_1.jpg
Was ist das?_________________Prothea____________________Und das?

Der Wanderweg um die "Drei Schwestern" mußte auch von hier zu erreichen sein. Es standen einige Autos und auch Wanderer herum, was uns in unserer Ansicht bestärkte, von hier zu starten. Die Wanderbeschreibung setzte vier Stunden für die Umrundung der wohl ziemlich dicken Schwestern an. Mit unseren Erfahrungen bei der letzten Tour war es Heidi lieber, wir beließen es bei insgesamt vier Stunden. Nach zwei Stunden wandern und beobachten eines Fußballspiels mit dem Fernglas machten wir eine Schleife und wanderten wieder zurück. Denn gepackt müßte ja auch noch werden und außerdem wollten wir doch noch grillen. Und ich hätte doch so gern die drei hübschen Schwestern näher kennengelernt. Mit gezücktem Fotoapparat stiegen wir zum Parkplatz hinunter. Vor allem der kleine Wasserfall bot ein attraktives Motiv aber auch wieder die vielen tollen, bekannten und unbekannten Pflanzen. Auf der schönen Küstenstraße tasteten wir uns wieder in Richtung Gordon's Bay zurück. Vereinzelt saßen Baboons auf der Seeseite der Straße und beobachteten interessiert den Verkehr; ebenso wie in Gordon's Bay City.

cimg4675.jpg
Blick die Küste entlang
cimg4704.jpg
Fahrt an der Küste entlang

Ich bereitete das Feuer vor und Heidi den Salat. Dann machte ich das Feuer an und Heidi den Salat. Zwischendurch schrieb ich noch schnell einige Zeilen ins Tagebuch, es sollte schließlich keinen Leerlauf geben (kleiner Scherz). Zuerst kamm das Lamm auf's Feuer und gedieh in direkter Abhängigkeit von der Qualität unterschiedlich. Geschmeckt haben beide Varianten des Fleisches, nur daß die eine hald zarter war und somit dem Gaumen mehr schmeichelte. Dann kam das Rumpsteak an die Reihe. Wie so oft waren beim Kauf die Augen größer als der Magen gewesen. Zumindest wurde alles gebraten und das kleinere Stückchen wurde auch noch verdrückt. Dem Magengrummeln konnte nut der "Huguenots Buchu Brandy" vorbeugen. Heidi erwischte Markus beim Rasensprengen und bat ihn herein. Wir vermochten es nicht, ihm unsere Reste anzudrehen. Ausschließlich Weißwein, wenn ich mittränke, ließ er sich aufdrängen. Ohne Dikusion wurde nur der "Amarula" wohlwollend akzeptiert. Ich legte die restlichen Holzscheite auf, um die Lagerfeuerathmosphäre zu verstärken. Wir quatschten und quatschten, bis gegen 22.00 Uhr doch das Bett oder die Eltern riefen oder beide. Nun verabschiedeten wir uns endgültig. Er war ein sehr aufmerksamer und unaufdringlicher Gastgeber gewesen. Vielen Dank für alles.

Nachdem wir den Grund- oder Ausgangszustand wieder hergestellt hatten, rief unser Bett schon vehement nach uns. Dem konnten und wollten wir uns nicht verschließen. Also gute Nacht.

Valid CSS!